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37.000 Besucher 2021 in der Arche Nebra: Umbau steht bevor

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„Arche Nebra“ nahe des Fundortes der Himmelsscheibe
Das Besucherzentrum „Arche Nebra“. © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Die Corona-Pandemie hat auch 2021 in der Arche Nebra für weniger Besucher gesorgt. Der Sommer lief sehr gut, aber über das Jahr gerechnet blieb es bei Einbußen.

Wangen - Das Besucherzentrum Arche Nebra (Burgenlandkreis) in der Nähe der Fundstelle der Himmelsscheibe hat 2021 rund 37.000 Besucher registriert. „Verglichen mit 2019, dem letzten Jahr vor Corona, waren das 40 Prozent weniger Besucher“, sagte Sprecherin Manuela Werner der Deutschen Presse-Agentur. „Ab Juli lief es dann sehr gut. Von daher sind wir für 2022 optimistisch.“

Saisonstart ist Mitte März. Die Sonderschau „Sternensucher - Von der Himmelsscheibe bis zur Rosetta-Mission“ wird bis September gezeigt. Bei den 21 Exponaten handelt es sich unter anderem um original altägyptische Götterfiguren und Amulette. Zudem gibt es Ferien- und Familienangebote.

Ab Oktober bleibt die Arche aufgrund von Umbauarbeiten bis Mitte Juni 2023 geschlossen. Insgesamt fließen 3,23 Millionen Euro, davon rund drei Millionen Euro von Bund und Land, in die Modernisierung des Planetariums und der Dauerausstellung. Unter anderem gibt es dann die Möglichkeit, Shows von anderen Planetarien zu übernehmen und dadurch völlig neue Angebote zu kreieren.

In der Dauerausstellung wird es Umbauten und Erweiterungen geben. Außerdem soll auf Wunsch der Besucher, die Masterkopie der Himmelsscheibe in der Arche Nebra gezeigt werden. Im Außenbereich vor dem Besucherzentrum und am Fundort der Himmelsscheibe auf dem Mittelberg entstehen Lern- und Erlebnisstationen.

„Während der Schließung werden weiterhin Führungen zum Fundort der Himmelsscheibe auf dem Mittelberg angeboten“, sagte Werner. Interessant für Schulklassen und Familien ist das Projekt „Dein Kunstweg“. Hintergrund sind die 2021 entlang der Route zum Fundort aufgestellten Kunstwerke.

Im Verantwortungsbereich der Arche Nebra liegt auch das Sonnenobservatorium in Goseck (Burgenlandkreis). „Für Goseck gibt es ab Oktober ein Aktivangebot zum Thema Steinzeit und Keramik“, sagte Werner. „Es sind dazu auch Führungen möglich.“ Das Angebot richtet sich vorrangig an Schulen, aber alles kann auch für Kindergeburtstage oder privat gebucht werden. Im September wird es eine Veranstaltung mit elektronischer Musik und darauf abgestimmte Beleuchtung im Sonnenobservatorium für die ganze Familie geben. dpa

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