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Brand in Magdeburger Hochhaus: 52-Jähriger in Klinik

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Feuerwehr
Ein Mitglied der Feuerwehr bekämpft ein Feuer. © David Inderlied/dpa/Symbolbild

Bei einem Feuer in einem Hochhaus in Magdeburg ist ein Mann schwer verletzt worden. Eine Wohnung im 9. Stockwerk des Hauses im Norden der Stadt war am späten Samstagabend in Brand geraten, wie die Feuerwehr am Sonntag mitteilte. Ein Mann wurde demnach mit schweren Verbrennungen und einer Rauchvergiftung aus der Wohnung gerettet. Eine 66-jährige Hausbewohnerin musste laut Polizei wegen eines Schocks vom Rettungsdienst ambulant behandelt werden.

Magdeburg - Laut Feuerwehr gestaltete sich die Rettung wegen des verqualmten Treppenhauses sehr schwierig. Mehrere Bewohner hätten versucht, durch das Treppenhaus zu flüchten, und dabei die Feuerwehr teilweise behindert.

Vor dem Gebäude versammelten sich zahlreiche verängstigte Anwohner. Wegen der niedrigen Außentemperaturen wurde ein Bus der Magdeburger Verkehrsbetriebe angefordert, um sie aufzunehmen und zu versorgen. Insgesamt mussten 62 Menschen das Hochhaus verlassen.

Wie die Polizei am Sonntagvormittag mitteilte, konnten die Bewohner nach dem Ende der Löscharbeiten in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Brandwohnung sei nicht mehr bewohnbar. Der entstandene Schaden werde auf eine untere fünfstellige Summe geschätzt.

Die Ermittlungen zur Brandursache seien eingeleitet. Nach derzeitigem Stand sei ein technischer Defekt nicht ausgeschlossen. Möglich sei aber auch ein unsachgemäßer Umfang mit Zündquellen.

Notdienste und Feuerwehr waren mit 14 Fahrzeugen vor Ort, mehr als 60 Rettungskräfte und Polizisten waren im Einsatz. dpa

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