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Bruttomonatsverdienst in Sachsen-Anhalt gestiegen

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Geldscheine
Eurobanknoten liegen auf einem Tisch. © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Illustration

Die Beschäftigten in Sachsen-Anhalt haben im dritten Quartal dieses Jahres um 3,6 Prozent höhere Bruttomonatsverdienste erhalten als vor einem Jahr. Im Schnitt sämtlicher Vollzeit-, Teilzeit- und geringfügig Beschäftigten waren das 2992 Euro einschließlich der Sonderzahlungen, wie das Statistische Landesamt in Halle am Mittwoch mitteilte.

Halle - Allerdings ist ein Teil des Anstiegs auf wieder längere Arbeitszeiten zurückzuführen, da es im Sommer 2021 weniger Kurzarbeit gab als ein Jahr zuvor. Auch wird die Versicherungsleistung Kurzarbeitergeld in der Statistik nicht zum Bruttoeinkommen gezählt, so dass für den Einzelnen unter dem Strich nicht zwingend mehr herausgekommen sein muss.

Zudem sorgt die Inflation dafür, dass die steigenden Einkommen an Kaufkraft verlieren. Im September lag die Teuerungsrate der Verbraucherpreise bei 4,6 Prozent nach 4,3 Prozent im August und 3,9 Prozent im Juli.

Vollzeitbeschäftigte - das waren knapp zwei Drittel (65,6 Prozent) der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer - erhielten im Durchschnitt einen Bruttomonatsverdienst von 3548 Euro. Ihre Arbeitszeit betrug durchschnittlich 39,8 Stunden in der Woche und damit rund 1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Teilzeitbeschäftigte erhielten im Schnitt 2297 Euro im Monat und geringfügig Beschäftigte 333 Euro. dpa

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