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Gaststättenverband begrüßt das 2G-Optionsmodell im Nordosten

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2G-Schild
„Geimpft! Genesen!“ steht auf einem Schild an einer Bar. © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) in Mecklenburg-Vorpommern hat die neue Wahlmöglichkeit für Veranstalter begrüßt. Die Regelung sei deutlich praktikabler als in anderen Bundesländern, sagte Dehoga-MV-Präsident Lars Schwarz am Mittwoch. Veranstalter können sich ab Freitag entscheiden, ob sie nur Geimpften und Genesenen (2G) Zugang zu einem Event erlauben.

Schwerin - In diesem Fall dürfen weitere Hygieneregeln wie Abstand, Maskenpflicht und Kontaktverfolgung wegfallen. Dies hatte das Landeskabinett am Dienstag beschlossen.

Schwarz zufolge hat der Verband beim 2G-Modell besonders auf Ausnahmeregeln für Kinder, Menschen, die sich aus bestimmten Gründen nicht impfen lassen können und ungeimpfte Mitarbeiter gedrungen: Für diese Gruppen gelten unterschiedlich strenge Testvorgaben. Weitere Knackpunkte seien sowohl die Freiwilligkeit, als auch die Entkoppelung von den Regelungen zur Corona-Ampel gewesen. Schwarz geht demzufolge davon aus, dass zum jetzigen Stand auch dann Veranstaltungen unter 2G-Bedingungen möglich sein werden, wenn in einer Region aufgrund der Corona-Ampel strengere Beschränkungen erlassen wurden.

Für einige Branchensegmente wie Diskotheken ergebe sich durch die neue Wahlmöglichkeit eine bessere Planbarkeit. Der Dehoga-Präsident geht jedoch davon aus, dass nur maximal ein Drittel der Branche die 2G-Option nutzen werden. dpa

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