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Hüskens: Mehr Aufklärung zur Integration nötig

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Lydia Hüskens
Lydia Hüskens (FDP), Ministerin für Infrastruktur und Digitales von Sachen-Anhalt. © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Aus Sicht der Landesvorsitzenden der FDP in Sachsen-Anhalt ist für die Integration von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine eine umfassende Aufklärungskampagne nötig. Damit sich auch Ukrainer, die bei Freunden oder Verwandten eine Wohnung finden, in Deutschland registrieren lassen, müssten die dadurch entstehenden Möglichkeiten transparent und flächendeckend kommuniziert werden, sagte Lydia Hüskens in der Nacht zum Sonntag am Rande des FDP-Bundesparteitags der Deutschen Presse-Agentur.

Berlin/Magdeburg - Für einen schnellen und unkomplizierten Zugang zum Arbeitsmarkt sei ein entsprechender Aufenthaltstitel nötig, der unbürokratisch durch eine solche Registrierung erlangt werden könne. Auf dem Bundesparteitag hatte die Partei am Samstag erneut umfangreiche Hilfs-und Integrationsangebote gefordert.

Hüskens mahnte zudem eine schnelle Integration von geflüchteten Kindern und Jugendlichen aus der Ukraine etwa in Schulen an. „Wir müssen dafür sorgen, dass es keine verlorene Generation der ukrainischen Kinder und Jugendlichen gibt“, sagte die Politikerin. Dazu gehöre auch die Gewährleistung von Zugängen zu digitalen Unterrichtsformen, die es den Schülerinnen und Schüler ermögliche, dem ukrainischen Lehrplan im Rahmen der schulischen Angebote zu folgen. „Zudem braucht die junge Generation die Möglichkeit, hierzulande eine Berufsausbildung und wo möglich auch ein Studium zu beginnen“, so Hüskens weiter. dpa

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