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Impfangebot in Apotheken: Nachfrage verhalten

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Corona-Impfung
Eine Mitarbeiterin eines Impfzentrums impft einen Mann gegen Corona. © Sven Hoppe/dpa/Symbolbild

Rund zwei Monate nach dem Start der Impfungen in den Apotheken in Sachsen-Anhalt sind dort bisher 1208 Personen gegen das Coronavirus geimpft worden. Das teilte eine Sprecherin der Apothekerkammer Sachsen-Anhalt auf Anfrage mit. Davon haben mit Stand Montag 117 Personen eine Erstimpfung erhalten und 208 eine Zweitimpfung. Bei 572 Personen wurde demnach eine erste Auffrischung vorgenommen, 311 Personen ab 70 Jahren hatten bereits die zweite Booster-Impfung erhalten.

Magdeburg - Konkret sei in 19 Apotheken nach Terminvergabe geimpft worden. Die Nachfrage sei allerdings verhalten.

Seit dem 7. Februar können die Apotheken Impfstoff bestellen. Der Start der Impfungen in den Apotheken erfolgte ab dem 14. Februar.

Dort, wo es einen Ärztemangel gebe, „sind Patienten sehr dankbar, dass Apotheken die Lücke schließen und ein Impfangebot machen“, sagte die Sprecherin. Dies sei beispielsweise in Helbra der Fall. Auch in einer Apotheke in Quedlinburg würden vor allem junge Menschen geimpft, die keinen Hausarzt hätten.

„Das Impfangebot der Apotheken soll ein Zusatzangebot sein“, sagte Andreas Münch, Präsident der Apothekerkammer Sachsen-Anhalt. Um impfen zu können, seien 170 Apothekerinnen und Apotheker in Sachsen-Anhalt geschult worden. Wenn die Nachfrage erhalten bleibe, würden die Apotheken auch weiter ein Impfangebot unterbreiten. Weitere Schulungen seien je nach Nachfrage geplant. dpa

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