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Ministerium: Polizei stellt 163 Verkehrsverstöße fest

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Ein Polizist in Dienstuniform
Ein Polizist in Dienstuniform. © Jens Büttner/zb/dpa/Symbolbild

Aufklärung, Beratung und Kontrollen bei mehr als 4200 Verkehrsteilnehmern: Bei einer Verkehrssicherheitsaktion am Donnerstag hat die Polizei in Sachsen-Anhalt 163 Verkehrsverstöße mit Bezug auf die Verkehrstüchtigkeit festgestellt. In sechs Fällen seien Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Alkohol festgestellt worden, in 15 Fällen habe der Verdacht des Fahrens unter Drogeneinfluss bestanden, teilte eine Sprecherin des Innenministeriums in Magdeburg am Freitag mit.

Magdeburg - Vier Führerscheine seien beschlagnahmt worden, in 79 Fällen sei den Fahrern die Weiterfahrt untersagt worden. Sieben Menschen seien ganz ohne Fahrerlaubnis unterwegs gewesen. Zweimal stellten die Beamten Drogen sicher - zudem vollstreckten sie zwei Haftbefehle. 509 Polizeibeamte seien landesweit im Einsatz gewesen bei der Aktion unter dem Motto „Fahrtüchtigkeit im Blick“. Über die Verkehrsverstöße mit Blick auf die Verkehrstüchtigkeit hinaus wurden vielfach weitere Verstöße geahndet wie Geschwindigkeitsüberschreitungen, Handy am Steuer oder nicht angelegte Sicherheitsgurte.

Neben den Kontrollen gab es 20 Präventionsveranstaltungen mit insgesamt rund 750 Teilnehmern, wie es weiter hieß. Es gab Infostände zum Thema Fahrtüchtigkeit, einen Fahrsimulator und Parcours, die mit Rauschbrillen ausprobiert werden konnten. Rund 1370 aufklärende Gespräche habe es im Rahmen der Kontrollen gegeben.

Innenministerin Tamara Zieschang (CDU) erklärte: „Jeder, der auf seine Fahrtüchtigkeit achtet, macht den Straßenverkehr im Land ein bisschen sicherer. Alkohol am Steuer, Übermüdung und mangelhaftes Seh- und Hörvermögen führen leider immer noch viel zu oft zu leicht vermeidbaren Unfällen.“ dpa

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