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Neue Landesverordnung: SC Magdeburg wendet 2G-Regelung an

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SC Magdeburg
Ein Handball mit dem Vereinswappen des Handball-Bundesligisten SC Magdeburg. © Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa

Handball-Bundesligist SC Magdeburg wird aufgrund der ab 13. November gültigen Landesverordnung in Sachsen-Anhalt die 2G-Regelung bei Heimspielen anwenden. Dabei sieht sich der aktuelle Tabellenführer aus wirtschaftlicher Sicht gezwungen, von der bisher angewendeten 3G-Regelung abzuweichen. „Die Möglichkeit 3G mit Abstand und weiteren Einschränkungen stellt keine ernsthafte Alternative dar.

Magdeburg - Die maximale Kapazität läge dann bei weit unter 1000 Zuschauern. Dies ist wirtschaftlich nicht vertretbar und würde den SC Magdeburg zwangsläufig in kürzester Zeit wieder in eine existenzbedrohende Lage bringen“, wird Geschäftsführer Marc-Henrik Schmedt in einer Pressemitteilung vom Mittwoch zitiert. Mit der 2G-Regelung kann der SCM dagegen die volle Hallen-Kapazität zur Verfügung stellen.

Schmedt bedauert die neuen Regelungen, die erstmals beim Bundesliga-Heimspiel gegen den TuS-N Lübbecke am 21. November angewendet werden müssen. „Wir haben bislang problemlos und ohne negative Auswirkungen auf das Infektionsgeschehen die 3G-Variante bei unseren Heimspielen in der Getec Arena in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Magdeburg durchgeführt. In Summe konnten wir so rund 21.000 Besucher seit Saisonbeginn in der Getec Arena begrüßen“, sagte der Geschäftsführer, der davon ausgeht, dass Personen unter 18 Jahren von den neuen Regelungen ausgenommen bleiben.

Die neuen Regelungen betreffen bis zum Jahresende drei Heimspiele in der Bundesliga sowie zwei Heimpartien in der EHF European League. Dauerkartenbesitzern wird ein Vorkaufsrecht samt Preisvorteil gewährt. dpa

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