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Sachsen-Anhalter sind zufriedener als viele andere Bürger

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Glücksatlas 2021
Ein gepresstes und schon fast getrocknetes vierblättriges Kleeblatt. © Patrick Pleul/dpa/Archivbild

Die Sachsen-Anhalter haben in der Corona-Pandemie einer Umfrage zufolge nur wenig an Lebenszufriedenheit eingebüßt. Mit nun 6,78 Punkten auf einer Skala von 0 bis 10 hat Sachsen-Anhalt ähnliche Werte wie vor der Corona-Krise mit 6,92 Punkten, geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten „Glücksatlas“ hervor. Weil das Minus in anderen Bundesländern deutlicher ausgefallen ist, liegt Sachsen-Anhalt gemeinsam mit Dauerspitzenreiter Schleswig-Holstein auf Platz 1 des Rankings.

Magdeburg/Bonn - Erstmals stehe ein ostdeutsches Bundesland an der Spitze.

Die Corona-Krise hat die Lebenszufriedenheit der Deutschen der Umfrage zufolge auf einen historischen Tiefstand sinken lassen. Auf der Skala von 0 bis 10 bewerteten die Befragten ihre allgemeine Zufriedenheit im Jahr 2021 im Schnitt mit 6,58 Punkten. Das war noch weniger als im Jahr zuvor mit 6,74 Punkten - und der niedrigste Stand seit Beginn der Erhebung 1984. Im Vor-Pandemie-Jahr 2019 hatte der Wert mit 7,14 Punkten noch auf einem Rekordniveau gelegen.

Die Sachsen-Anhalter sind den Angaben zufolge mit 6,96 Punkten besonders mit ihrem Haushaltseinkommen zufrieden, obwohl es mit 20 500 Euro das bundesweit niedrigste sei. Die Verbraucherpreise seien die drittniedrigsten Deutschlands. Der Anteil der in der Pandemie besonders betroffenen jungen Menschen unter 40 Jahren sei gering, es gebe unterdurchschnittlich viele einsame Alleinlebende und die psychisch hoch belasteten Mehrpersonenhaushalte seien ebenso rar gesät, hieß es.

Für die Untersuchung im Auftrag der Deutschen Post hatte das Institut für Demoskopie Allensbach mehr als 8400 Menschen deutschlandweit in einer repräsentativen Umfrage interviewt. Befragt wurden sie zwischen Januar und Juni 2021. Die Corona-Lage in der zweiten Jahreshälfte ist in den Daten also nicht abgebildet. dpa

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