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Studieren ohne Abi in Sachsen-Anhalt vergleichsweise selten

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Universität
Studierende verfolgen im Hörsaal eine Erstsemesterbegrüßung. © Rolf Vennenbernd/dpa/Symbolbild

Studierende ohne Abitur sind an Sachsen-Anhalts Hochschulen seltener als im bundesweiten Schnitt. Im Jahr 2020 gab es 820 Studierende ohne Hochschul- und Fachhochschulreife, das entsprach einem Anteil von 1,5 Prozent, wie aus einer am Montag veröffentlichten Auswertung des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) hervorgeht. Bundesweit betrug der Anteil 2,2 Prozent.

Gütersloh - Im Vergleich der Bundesländer liegt Sachsen-Anhalt auf Platz elf.

Den Daten zufolge waren im Jahr 2020 genau 127 Studienanfänger ohne Abitur an den Hochschulen in Sachsen-Anhalt eingeschrieben. Der Anteil von 1,5 Prozent an allen Anfängern war nur halb so hoch wie der bundesweite von 3,1 Prozent. Sachsen-Anhalt liegt dabei im Vergleich der Bundesländer auf Platz 14.

Wer ohne Abitur oder Fachhochschulreife studieren will, kann sich für einen Studienplatz nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung sowie dem Nachweis von Berufserfahrung bewerben. Getragen wird das CHE von der Bertelsmann Stiftung und von der Hochschulrektorenkonferenz der Bundesländer. dpa

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