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Willingmann: Sommersemester weitestgehend in Präsenz

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Universität
Studierende mit Mund- und Nasenmaske sitzen in einem Hörsaal. © Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Sachsen-Anhalts Wissenschaftsminister Armin Willingmann erwartet für das beginnende Sommersemester einen normalen Präsenzbetrieb an den Hochschulen. „Die ab dem 3. April geltende Corona-Verordnung des Landes ermöglicht in vielen Lebensbereichen eine neue Normalität. Das gilt natürlich auch für unsere Hochschulen“, sagte der SPD-Politiker laut einer Mitteilung vom Freitag.

Magdeburg - „Ich gehe fest davon aus, dass das Sommersemester 2022 wieder weitestgehend in Präsenz stattfinden kann.“

Die Lehre lebt aus Sicht des Ministers vom persönlichen Austausch und kann nicht auf Dauer in Online-Formaten erfolgen. Trotzdem könnten die Hochschulen kurzfristig auf veränderte Bedingungen reagieren und Schutzmaßnahmen treffen, sagte er. Die Hochschulen hätten in den vergangenen Semestern die Online-Lehre vorangebracht. „Das verdient große Anerkennung und legt die Basis für eine zukunftsfähige Hochschullehre“, so Willingmann. Digitale Formate würden auch nach Corona eine wichtige Rolle spielen.

Auch der Krieg in der Ukraine hat Auswirkungen auf die Hochschulen im Land. Bis jetzt wurden insgesamt 22 geflüchtete Studierende und zwei Gastwissenschaftler an den Hochschulen des Landes neu aufgenommen. Um die Hochschulen bei der Integration von Geflüchteten mit akademischem Hintergrund zu unterstützen, plant das Wissenschaftsministerium eigenen Angaben zufolge zunächst rund drei Millionen Euro etwa für den Ausbau hochschulischer Aus- und Weiterbildung. dpa

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