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Absagen bei Bundespresseball: Lambrecht einzige Ministerin

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Christine Lambrecht
Christine Lambrecht (SPD), Bundesverteidigungsministerin. © Christophe Gateau/dpa/Archivbild

Der Bundespresseball findet an diesem Freitag weitgehend ohne Bundesminister statt. Auf der Gästeliste stand einen Tag vor dem Ball der Hauptstadtjournalisten nur noch Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) als Kabinettsmitglied. Zuvor war noch Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) aufgeführt worden. Abgesagt hatten bereits Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) und Innenministerin Nancy Faeser (SPD), ebenso Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wegen des russischen Kriegs in der Ukraine.

Berlin - Auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) nimmt nicht teil.

Ebenfalls verschwunden von der Gästeliste ist Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU), so dass Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) die einzige Chefin eines Bundeslandes bei dem Ball ist. Die Bundesregierung ist allerdings mit vielen Staatssekretären vertreten, außerdem kommen Parteivorsitzende, Bundestags-Vizepräsidenten, Fraktionsvorsitzende und Bundestagsabgeordnete.

Der Sänger Marius Müller-Westernhagen sagte ebenfalls ab, aber dafür erscheint Natalia Klitschko, Sängerin und Ehefrau von Vitali Klitschko, dem früheren Profi-Boxer und aktuellen Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt Kiew.

Der Bundespresseball mit 1800 Journalisten, Verlegern, Managern, Lobbyisten und Politikern soll in diesem Jahr ein „Solidaritätsball“ für die Ukraine sein. Der ukrainische Botschafter Andrij Melnyk hält eine kurze Rede. Ukrainische Künstler treten auf. Die Gäste sollen am Abend Geld für die Organisation Reporter ohne Grenzen spenden, die Hilfsprojekte für ukrainische Journalisten sowie unabhängige Presse-Berichterstattung in Russland unterstützt. dpa

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