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Chrupalla gibt Bundesregierung die Schuld an Energiekrise

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Landesparteitag AfD Sachsen
Tino Chrupalla, AfD-Bundesvorsitzender und Fraktionsvorsitzender der AfD. © Sebastian Kahnert/dpa

AfD-Bundessprecher Tino Chrupalla hat der Bundesregierung die Schuld an der Energiekrise gegeben. Die AfD habe schon seit Jahren einen breiten Energiemix unter Einbeziehung der der Kernkraft gefordert, sagte er am Samstag auf einem Parteitag der sächsischen AfD. Innovative Kernkraft müsse dauerhaft genutzt werden. „Auch russisches Gas gehört zu Deutschland“.

Löbau - „Diese Regierung schadet Deutschland“, sagte Chrupalla. Die Sanktionspolitik der Bundesregierung sei wie „Russisch-Roulette ohne Gegenspieler und mit sechs Kugeln im Lauf“. Die Regierung müsse Schaden vom deutschen Volk abwenden und beim Krieg in der Ukraine für eine diplomatische Lösung sorgen. Zugleich forderte er ein Ende der Russland-Sanktionen und eine Inbetriebnahme der Gaspipeline Nordstream 2.

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) warne nun davor, dass schon diesen Monat die Gaslieferungen aus Russland eingestellt werden können, sagte Chrupalla. Die Schuld daran habe aber nicht Russland, sondern Habeck selbst. Die Leidtragenden seien nun die Bürger. Am Ende würden die hohen Energiepreise an die Bürger und die Wirtschaft weitergegeben.

Für die AfD gehe es darum, „seriöse Sachpolitik mit scharfer Opposition“ zu verbinden. Einige Bürger würden der Partei noch nicht zutrauen, Verantwortung zu übernehmen. Doch irgendwann werde die AfD in die Verantwortung kommen. „Wo wollen wir zuerst regieren, wenn nicht hier in Sachsen“, so Chrupalla. 2024 wolle man die CDU in Sachsen ablösen. dpa

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