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Grüne: Öffnung von Weihnachtsmärkten in Pandemie kritisch

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Weihnachtsstimmung trotz Corona
Der geschmückte Weihnachtsbaum steht auf dem Leipziger Marktplatz. © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

Die mitregierenden Grünen sehen die vom Kabinett geplante Öffnung von Weihnachtsmärkten wegen der Corona-Lage kritisch. Sachsen habe bundesweit die niedrigste Impfquote und mit die höchste Inzidenz bei Infizierten, sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion, Kathleen Kuhfuß, am Freitag.

Dresden - „Und mit diesen schlechten Voraussetzungen gehen wir wider besseres Wissen den nächsten Öffnungsschritten durch die neue Corona-Schutz-Verordnung entgegen.“ In anderen europäischen Ländern seien viele Einschränkungen gefallen, aber eben auch bei einer deutlich höheren Impfdichte in der Bevölkerung, gab Kuhfuß zu Bedenken.

Zudem sei die Durchsetzung der 2- oder 3G-Regeln in anderen Ländern deutlich konsequenter als in Sachsen. Aktuell würden hierzulande die 3G-Regeln für Geimpfte, Genesene und Getestete in Restaurants und bei großen Menschenansammlungen „großzügig und nahezu ohne Kontrollen“ gehandhabt.

Mit der neuen Verordnung soll bis zum Erreichen der Vorwarnstufe bei den Weihnachtsmärkten komplett auf die 3G-Regeln verzichtet werden. Kuhfuß befürchtet deshalb „neue, verhinderbare Infektionen“. Man werbe dafür, dass sich Politik bei ihren Entscheidungen an Hinweisen aus der Wissenschaft orientiert. Die Warnungen aus der Medizin zur vierten Welle seien sehr eindeutig. dpa

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