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Volles Skiprogramm am Fichtelberg: Saison endet am 3. April

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Skisaison am Fichtelberg
Ein Wintersportler sitzt in der Gondel eines Liftes auf dem Fichtelberg. © Sebastian Willnow/dpa/Archivbild

Die Skisaison am Fichtelberg neigt sich dem Ende zu. Die Pisten an Sachsens höchstem Berg sind noch bis 3. April geöffnet. Nicht nur dort hat sich die anfangs verkorkste Saison noch berappelt.

Oberwiesenthal - Während sich der Frühling vielerorts in Sachsen Bahn bricht, läuft am Fichtelberg noch immer der Skibetrieb. Die Sonne habe zwar sehr viel Kraft, aber dank kalter Nächte seien die Pisten bestens präpariert, sagte der Chef der Fichtelberg Schwebebahn, René Lötzsch, der Deutschen Presse-Agentur. So drehen sich an diesem Wochenende noch einmal alle Lifte in Sachsens größtem alpinen Skigebiet. Zudem wird zum Nachtski geladen und ein Nostalgie-Skirennen veranstaltet. Dabei gehen die Teilnehmer nicht mit Snowboard oder Carving-Skiern auf die Piste, sondern mit Holzbrettern aus Urgroßvaters Zeiten samt historischer Skikleidung.

Am 3. April klinge die Skisaison dann aber auch am Fichtelberg aus, erklärte Lötzsch. Die war sachsenweit wegen der Corona-Beschränkungen erst verspätet Mitte Januar gestartet. Doch immerhin waren die Liftbetreiber froh, nach langer Zwangspause überhaupt wieder starten zu können. Die vorherige Saison 2020/2021 war coronabedingt komplett ausgefallen. Und im Laufe der diesjährigen Saison wurden die Corona-Beschränkungen für Skifahrer schrittweise gelockert: Gab es anfangs den Skipass nur bei Nachweis des 2G-Status (geimpft oder genesen), galt später 3G und seit Anfang März steht das Skigebiet wieder allen Wintersportlern ohne G-Regel offen.

„Es ging stolpernd los, es ist aber noch eine relativ gute Saison geworden“, konstatierte Lötzsch. „Ich gehe davon aus, dass es dieses Jahr kein Minus gibt.“ Die genaue Abrechnung werde aber erst am Ende der Saison gemacht. Er schätzt, dass rund 180.000 Skifahrer gekommen sind - in einer normalen Saison seien es 270.000.

Während am Fichtelberg noch Skifahrer die Pisten bevölkern, ist in anderen Skigebieten schon Ruhe eingekehrt. In der Skiwelt Schöneck etwa war am 13. März der letzte Skitag, in der Skiarena in Eibenstock wurde vergangenes Wochenende „abgewintert“. „Es wird zum Schluss eine schwarze Null herausgekommen sein“, erklärte Geschäftsführer Stefan Uhlmann. Er sei froh, dass - wenn auch verspätet - wieder ein Stück Normalität zurückgekehrt sei. Dabei habe das Wetter gut mitgespielt. Inzwischen wird die Erlebniswelt in Eibenstock auf den Start in die Sommersaison vorbereitet: Die Sommerrodelbahn und die Spielplätze seien schon geöffnet, sagte Uhlmann.

In Schöneck ist man ebenfalls trotz der Abstriche zufrieden. „Es war wichtig, dass wir wieder starten konnten“, sagte Skiwelt-Chefin Jennifer Braun. Allerdings sei es schmerzlich gewesen, dass die besucherstarke Zeit um Weihnachten und den Jahreswechsel ausgefallen sei. Und wegen der langen Hängepartie bis zum Saisonstart hätten sich etliche Wintersportler auf andere Ziele umorientiert. Alles in allem seien in der Skiwelt etwa 18.000 Besucher gezählt worden, erklärte Braun. Üblich seien sonst zwischen 40.000 und 50.000. Sie hoffe nun, dass die kommende Wintersaison wieder regulär starten kann. dpa

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