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Apotheker ohne Grenzen rufen zu Geldspenden für Ukraine auf

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Ukraine-Konflikt – Verladung Hilfsgüter in Nordrhein-Westfalen
Hilfsgüter stehen in Kisten verpackt in der Halle des Medikamenten-Hilfswerks "action medeor". © Malte Krudewig/dpa/Archivbild

Die Bilder von Zerstörung und flüchtenden Menschen aus der Ukraine haben eine Welle der Hilfsbereitschaft im gesamten Norden ausgelöst. In vielen Städten sammeln Caritas, Diakonie oder private Initiativen Geld- und Sachspenden für die Menschen im Kriegsgebiet. Die medizinische Versorgung in der Ukraine sei aktuell vor allem durch den Mangel an Verbandsmaterialien und Medikamenten akut gefährdet, teilte die Organisation Apotheker ohne Grenzen mit.

Hannover/Greifswald - Gemeinsam mit dem Verein Apotheker helfen und dem Deutschen Medikamentenhilfswerk action medeor wird daher zu Geldspenden aufgerufen.

„Wir kaufen dann die Medikamente, die konkret benötigt werden, und bringen sie an die polnisch-ukrainische Grenze“, sagte Andreas Portugal am Dienstag. Der Apotheker aus Greifswald ist Vorstandsmitglied von Apotheker ohne Grenzen, einer bundesweiten Organisation mit über 2000 Mitgliedern. Es gebe einen enormen Spendenwillen, sagte Portugal. Wichtig seien die Partner vor Ort, damit auch die Sachen im Krisengebiet ankommen könnten, die dort tatsächlich gebraucht würden.

In Hannover sammelt unter anderem der Ukrainische Verein in Niedersachsen für die Opfer des Konfliktes. Eine Änderungsschneiderei wurde zu einer Sammelstelle für Sachspenden für Flüchtlinge. Derzeit würden nicht mehr Kleidung, sondern unter anderem Hygieneartikel und Babynahrung benötigt, hieß es dort am Dienstag. Aus vielen Städten im Norden sind bereits Hilfstransporte aufgebrochen. dpa

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