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Beatles-Ausstellung sorgt für Besucherandrang

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Beatles-Ausstellung im Ernst-Barlach Museum
Eine Frau betrachtet Exponate in der Beatles-Ausstellung im Ernst-Barlach-Museum. © Christian Charisius/dpa/Archivbild

Die Beatles sind ein weltweites Phänomen. Auf dem Weg nach oben hat auch der Norden eine spannende Rolle gespielt, wo sie mehrere Dutzend Auftritte hatten. Warum die Musiker so faszinierend waren, zeigt eine Ausstellung in Wedel - sie erfreut sich großer Beliebtheit.

Wedel - Die Beatles-Ausstellung mit dem Titel „Come together“ im Ernst-Barlach-Museum in Wedel (Kreis Pinneberg) hat in den ersten beiden Wochen zahlreiche Besucher angezogen. „Come together tut gut: 1250 Besucherinnen und Besucher in den ersten zehn Tagen. Das sind viele Besucher für unser Museum und die Besucherzahlen steigen täglich“, sagte Geschäftsführerin Heike Stockhaus der Deutschen Presse-Agentur. Das sei vor allem mitten in der Corona-Zeit sehr überraschend. „Die Museen haben eigentlich alle verhaltene Besucherzahlen zu vermelden. Die Menschen sind zurückhaltend, was Kulturangebote angeht.“ Die Beatles dagegen sind ein Besuchermagnet.

Die Ausstellung nähert sich der weltberühmten Band mit Fotos, Videos und Objekten aus verschiedenen Perspektiven. „Die Geschichte der Band wird neu akzentuiert und durch zahlreiche Musik-Clips von ihrer musikalischen Seite her beleuchtet“, hieß es. Zudem werden die persönlichen und charakterlichen Eigenheiten der vier Musiker in den Blick genommen. Die Schau wolle spürbar machen, „worin die weltweite Faszination für die damals vor allem jugendlichen Beatles-Anhänger lag, eine Faszination, die bis heute anhält“.

Die Ausstellung passt gut ins Jahr 2022. Vor 60 Jahren hatten sich die Beatles in ihrer weltweit berühmten Besetzung erstmals zusammengefunden. „John Lennon und Paul McCartney lernen sich am 6. Juli 1957 kennen. Dieser Tag kann sicherlich als der wichtigste Tag in der Bandgeschichte bezeichnet werden. Am 6. Februar 1958 kommen George Harrison und erst am 18. August 1962 Ringo Starr fest dazu. Vor 60 Jahren also hatte die Gruppe ihre endgültige personelle und künstlerische Einheit gefunden und diese auch bis zur Trennung im Jahr 1970 nicht mehr verändert“, heißt es vom Museum dazu. dpa

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