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Beitragsverzicht für Kitas kostet Stadt 61 Millionen Euro

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Eurobanknoten liegen auf einem Tisch. © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Illustration

Der Verzicht der Hamburger Kindertagesstätten auf Elternbeiträge im Corona-Lockdown hat die Stadt 61,3 Millionen Euro gekostet. Diese Summe nannte die Sozialbehörde am Montag vor den geplanten Beratungen des Senats über ein Beitragsentlastungsgesetz. Wegen der Pandemie hatte die Behörde den Regelbetrieb der Kitas vom 16. März bis zum 5. August 2020 sowie vom 11.

Hamburg - Januar bis zum 6. Juni dieses Jahres ausgesetzt.

Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) hatte entschieden, dass Eltern für diese Zeiten ihre Anteile zu den Kitagebühren nicht zahlen müssen. Auch die Einrichtungen hatten keine Einbußen, die Personalkosten wurden den Trägern zu 100 Prozent erstattet, wie ein Behördensprecher erklärte. Nun will der Senat am Dienstag rückwirkend über die gesetzliche Grundlage für die Entlastung beraten. dpa

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