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CDU-Bürgerschaftsfraktion: 2G-Modell zur Regel machen

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Dennis Thering (CDU)
Dennis Thering (CDU), Vorsitzender der CDU-Fraktion, spricht während der Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft. © Georg Wendt/dpa/Archivbild

Angesichts rasant steigender Corona-Zahlen hat die CDU-Bürgerschaftsfraktion eine Verschärfung der Auflagen gefordert. „Das bisherige 2G-Optionsmodell sollte angesichts der hohen Inzidenzzahlen unter den Ungeimpften und gleichzeitig niedrigen unter den Geimpften grundsätzlich in Hamburg zum Regelmodell werden - ausgenommen notwendige Grundbedürfnisse des täglichen Lebens“, sagte CDU-Fraktionschef Dennis Thering am Dienstag.

Hamburg - 3G solle künftig nur noch als Optionsmodell dienen.

Beim 2G-Modell haben nur Geimpfte und Genesene Zutritt zu bestimmten Einrichtungen, beim 3G-Modell dürfen auch Ungeimpfte hinein - sofern sie einen negativen Corona-Test vorweisen können. Nach Ansicht der oppositionellen CDU könnten Schnelltests durch PCR-Tests ersetzt werden und sollten wieder kostenlos sein.

„Außerdem sollte eine Pflicht zur Schutzimpfung gegen das Coronavirus für Personen gelten, die in medizinischen Einrichtungen, Alten- und Pflegeheimen sowie Schulen und Kindertagesstätten tätig sind“, sagte Thering. Die bisherigen Regeln und Maßnahmen reichten nicht mehr aus. Darüber hinaus müsse jetzt rasch für alle die Booster-Impfung als notwendige dritte Regelimpfung organisiert werden.

„Booster-Berechtigte sollen nach rund sechs Monaten automatisch mit einem konkreten Terminvorschlag angeschrieben werden“, regte der CDU-Fraktionsvorsitzende an. Er forderte Bund und Länder zudem auf, „jetzt zügig zu gemeinsamen Entscheidungen kommen, um die vierte Welle zu stoppen“. dpa

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