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Entspanntere Lage bei Covid-Verlegungen nach Norddeutschland

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Patientenverlegung
Ein Corona-Patient wird mit einem Notarzt-Intensivmobil von einer Kliniken in ein anderes Krankenhau verlegt. © Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Die Lage bei Verlegungen von Covid-Patienten nach Norddeutschland hat sich in den vergangenen Tagen entspannt. Bislang seien 67 Menschen aus anderen Bundesländern nach Norddeutschland gekommen, teilte das Innenministerium in Niedersachsen am Dienstag auf dpa-Anfrage mit. Vor rund zehn Tagen wurde die Zahl von 68 Covid-Verlegungen angegeben. Diese Zahlen können sich jedoch in kurzer Zeit ändern, etwa wenn Menschen kurzfristig doch in ihrem Bundesland bleiben können.

Hannover - Niedersachsen hat laut Ministerium bislang 32 Menschen aufgenommen, Schleswig-Holstein 19, Hamburg sieben, Bremen fünf und Mecklenburg-Vorpommern vier. 25 Menschen kamen aus Sachsen in den Norden, 23 aus Thüringen sowie 19 aus Bayern. Derzeit komme die Nachfrage meist aus Thüringen.

Niedersachsen bildet gemeinsam mit Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern das sogenannte Kleeblatt Nord, um sich bei Engpässen unter den Bundesländern gegenseitig zu helfen. In mehreren deutschen Bundesländern sind Krankenhäuser wegen vieler Corona-Patienten stark belastet und müssen andere Regionen um Hilfe bitten. dpa

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