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Fünf Passagiere bei Fähren-Kollision im Hafen verletzt

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Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Notarztwagens
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Notarztwagens. © Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Starker Wind drückt im Hafen in Norddeich eine Passagierfähre gegen eine Autofähre. Fünf Fahrgäste werden leicht verletzt. Das kaputte Schiff bringt aber den Fahrplan zu Ostern durcheinander.

Norddeich - Bei einem Zusammenstoß zweier Fähren im Hafen von Norddeich (Landkreis Aurich) sind fünf Menschen leicht verletzt worden. Die Fahrgäste mussten nicht behandelt werden und konnten ihre Reise auf die Insel Juist wenig später mit einer anderen Fähre fortsetzen, wie ein Sprecher der Wasserschutzpolizei in Wilhelmshaven am Montag sagte. Ersten Erkenntnissen zufolge war es zu der Kollision kurz nach dem Ablegen des Schiffes am Sonntagnachmittag im Norddeicher Hafen gekommen. Zum Unfallzeitpunkt befanden sich rund 320 Fahrgäste an Bord.

Laut Polizei wurde die rückwärtsfahrende Passagierfähre kurz nach dem Ablegen von starkem Seitenwind erfasst und gegen eine an der Kaimauer liegende Autofähre gedrückt. Bei dem Zusammenprall zerbrachen mehreren Fensterscheiben in dem Salon unter Deck - die Glassplitter verletzten die Passagiere. An der Autofähre hinterließ die Kollision lediglich einige Kratzer und Farbschäden. Den Schaden schätzt die Polizei auf eine fünfstellige Summe. Von diesem Montag an sollten Experten mehrerer Behörden das Schiff genauer untersuchen.

Ein Sprecher der Reederei Norden-Frisia sagte, das Passagierschiff habe wegen des hohen Osterreiseverkehrs am Wochenende nach Juist als Verstärkung vor dem regulären Fährschiff abgelegt. Dies sei an Anreisetagen mit hohem Aufkommen üblich. Nun müsse das Schiff wahrscheinlich in eine Werft. „Das Schiff fehlt uns nun Richtung Ostern“, sagte der Sprecher. Er betonte jedoch, dass der Anreiseverkehr nach Juist mithilfe anderer Schiffe der Reederei-Flotte sichergestellt sei.

Mit dem Start der Ferien in mehreren Bundesländern reisten am Wochenende zahlreiche Osterurlauber an die Küste und auf die Ostfriesischen Inseln. Die Fährgesellschaften hatten sich auf viele Reisenden eingestellt und teils Zusatzfähren eingesetzt. dpa

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