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Geflügelpest bei kleiner Hühnerhaltung im Kreis Steinburg

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Die Geflügelpest (Vogelgrippe) ist bei einer kleinen Hühnerhaltung im Kreis Steinburg aufgetreten. Die vier Tiere seien getötet worden, teilte das Landwirtschaftsministerium am Freitag mit. Um den Betrieb werde eine Schutzzone von mindestens drei Kilometern und eine Überwachungszone von mindestens zehn Kilometern eingerichtet.

Kiel - Seit dem Herbst gab es nach Angaben des Ministeriums Ausbrüche der Krankheit in vier Haltungen in den Kreisen Steinburg, Dithmarschen und Pinneberg. Insgesamt wurden rund 4000 Vögel in den betroffenen Betrieben getötet. Das Friedrich-Loeffler-Institut habe in allen Fällen das Geflügelpestvirus-Subtyp H5N1 nachgewiesen.

Bei insgesamt 189 Wildvögeln aus den Kreisen Nordfriesland, Dithmarschen, Steinburg, Pinneberg, Plön, Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Flensburg, Segeberg, Herzogtum Lauenburg, Ostholstein sowie der kreisfreien Stadt Lübeck wurde das Geflügelpestvirus nachgewiesen. In allen Fällen handelt es sich um den Subtyp H5N1.

Die Kreise Nordfriesland, Dithmarschen, Plön, Pinneberg, Herzogtum Lauenburg, Ostholstein, Steinburg und Rendsburg-Eckernförde haben verfügt, dass die Tiere im Stall bleiben müssen und nicht ins Freie dürfen. Das Land Schleswig-Holstein hatte wegen der Ausbreitung der Geflügelpest bereits Ende November landesweit die Hygieneauflagen für alle gewerblichen und privaten Geflügelhalter verschärft. dpa

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