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Hohe Corona-Inzidenz: Vor allem Ungeimpfte betroffen

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FFP2-Maske
Eine FFP2-Maske liegt auf einem Tisch. © Daniel Karmann/dpa/Symbolbild

Seit dem Ende der Herbstferien im Oktober ist die Corona-Inzidenz in Hamburg steil angestiegen. Betroffen sind jedoch ganz überwiegend ungeimpfte Menschen, wie die Gesundheitsbehörde auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. In der letzten Oktoberwoche habe die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 geimpfte Einwohner nur 19,8 betragen. Die Inzidenz für die nicht vollständig oder gänzlich ungeimpften Hamburger lag dagegen bei 370,6.

Hamburg - Bereits am Dienstag hatte der Senat von einer sehr niedrigen Anzahl an sogenannten Impfdurchbrüchen berichtet. Bis zum 18. Oktober seien bei den gut 1,3 Millionen Hamburgern, die bis dahin vollständig immunisiert wurden, 2886 Impfdurchbrüche gezählt worden. Das entspreche einer Quote von 0,22 Prozent. Die Betroffenen hätten Krankheitssymptome entwickelt, obwohl sie vollständig geimpft waren. 177 von ihnen mussten nach Angaben der Gesundheitsbehörde im Krankenhaus behandelt werden, 20 von ihnen auf Intensivstationen.

74,4 Prozent der Menschen in Hamburg sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag mindestens einmal geimpft. 72,3 Prozent haben einen vollständigen Impfschutz. Das RKI geht allerdings davon aus, dass unter Erwachsenen vermutlich mehr Menschen geimpft sind, als die Daten nahelegen. dpa

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