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Kein Fremdverschulden nach Tod eines Gefangenen

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Gefängnis
Ein Stacheldrahtzaun umzäunt das Gelände einer Justizvollzugsanstalt. © Bernd Weißbrod/dpa/Symbolbild

Im Fall des Gefangenen aus der Justizvollzugsanstalt Neumünster geht die Staatsanwaltschaft Kiel von einem natürlichen Tod aus. „Nach der Leichenschau gibt es keine Anzeichen für ein Fremdverschulden“, sagte Oberstaatsanwalt Michael Bimler am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Endgültige Gewissheit soll eine Obduktion in der Rechtsmedizin bringen.

Neumünster - Das Ergebnis wird frühestens am Donnerstag erwartet.

Der 43 Jahre alte Gefangene war am Samstag tot in seiner Gefängniszelle gefunden worden. Er befand sich seit der Festnahme Mitte September 2019 in Haft und verbüßte seit Ende Juni 2020 eine Freiheitsstrafe in Höhe von vier Jahren und neun Monaten wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung in Neumünster. Er war allein in seinem Haftraum untergebracht. dpa

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