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Kirsten Fehrs ist neue stellvertretende EKD-Ratsvorsitzende

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Kirsten Fehrs
Kirsten Fehrs, Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck, schaut für ein Porträt in die Kamera. © Mohssen Assanimoghaddam/dpa/Archivbild

Die Hamburger Bischöfin Kirsten Fehrs ist neue stellvertretende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Bei der Synode in Bremen erhielt die 60-Jährige am Mittwoch 116 von 139 Stimmen, wie die Synode mitteilte. Fehrs ist damit Vertreterin von Annette Kurschus, die zur neuen EKD-Ratsvorsitzenden gewählt wurde.

Bremen/Hamburg - „Kirsten Fehrs wird in diesem Amt ihre große seelsorgerliche Kompetenz und ihre weitreichenden Erfahrungen in der Personal- und Organisationsentwicklung einbringen können“, sagte die Präses der EKD-Synode, Anna-Nicole Heinrich. Damit stehen nun erstmals in der Geschichte der EKD zwei Frauen an der Spitze des Rates.

Kirsten Fehrs wurde am 12. September 1961 in Wesselburen (Schleswig-Holstein) geboren. Sie studierte Evangelische Theologie in Hamburg und wurde 1990 zur Pastorin ordiniert. Sie leitete das Evangelische Bildungswerk im Kirchenkreis Rendsburg und hatte dort auch eine Projektpfarrstelle für Personal- und Gemeindeentwicklung inne, bevor sie zur landeskirchlichen Personal- und Organisationsentwicklung wechselte.

Von 2006 bis 2011 war sie im Doppelamt Pröpstin im Kirchenkreis Hamburg-Ost und Hauptpastorin an der Hauptkirche St. Jacobi. Im Juni 2011 wurde Fehrs zur Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck gewählt. Ihre zweite Amtszeit begann am 5. Juni 2021.

Der EKD gehören 20 lutherische, reformierte und unierte Landeskirchen an, die 20,2 Millionen Mitglieder in 13.200 Kirchengemeinden zählen. An den Wahlen zum Rat der EKD und zum Vorsitz nahmen die 128 Mitglieder der EKD-Synode und die Kirchenkonferenz teil. Die Kirchenkonferenz versammelt die leitenden Theologen oder Theologinnen und die Verwaltungschefs der 20 Gliedkirchen. dpa

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