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Konservierung der Enigma-Funde aus der Ostsee dauert an

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Restauration von „Enigma“
Teile einer „Enigma“-Chiffriermaschine lagern in der Restaurationswerkstatt in Schloss Gottorf. © Axel Heimken/dpa

Die vor gut einem Jahr aus der Ostsee und der Schlei geborgenen Chiffriermaschinen aus dem Zweiten Weltkrieg sollen langfristig im Museum für Archäologie Schloss Gottorf in Schleswig ausgestellt werden. Ziel sei eine Präsentation der Enigmen, wie sie gefunden worden, allerdings nicht in einem Wasserbecken, sagte der Leiter der Werkstatt, Joachim Schultze, am Donnerstag.

Schleswig - Bis es soweit sei, lägen allerdings voraussichtlich noch mehrere Jahre Arbeit vor Restaurateurin Corinna Mayer.

Der Fund und die anschließende Bergung der Enigmen im Hafen von Kappeln und in der Ostsee hatten Schlagzeilen weit über die norddeutsche Tiefebene hinaus gemacht. Durch blanken Zufall waren Taucher im November 2020 in der Geltinger Bucht und im Januar vergangenen Jahres in der Schlei auf die Maschinen gestoßen - dabei wollten sie in einem Fall eigentlich Geisternetze und im anderen einen Propeller bergen. dpa

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