1. Startseite
  2. Deutschland
  3. Schleswig-Holstein

Lagernde Container lassen HHLA-Gewinn kräftig steigen

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Container am Hamburger Hafen
Container, Verladekräne und Containerschiffe sind auf dem Gelände des Burchardtkais zu sehen. © Markus Scholz/dpa/Archivbild

Das Durcheinander in den globalen Lieferketten auf See treibt auch beim Hamburger Hafenkonzern HHLA die Gewinne. Weil Container wegen der Störungen im Schiffsverkehr länger auf den Hamburger HHLA-Terminals stehen bleiben, verbucht das Unternehmen einen starken Anstieg der Lagergelderlöse. Vor diesem Hintergrund stieg der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) in den ersten neun Monaten 2021 um mehr als 51 Prozent auf 162,1 Millionen Euro, wie die HHLA am Mittwoch mitteilte.

Hamburg - Der Umsatz des HHLA-Konzerns legte um 12,4 Prozent auf knapp 1,08 Milliarden Euro zu.

Die HHLA-Vorstandsvorsitzende Angela Titzrath erwartet, dass die Beeinträchtigungen in den Lieferverbindungen noch bis in das Jahr 2022 andauern werden. „Eine genaue Prognose, wann sich die Lieferketten wieder normalisieren werden, ist angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie sowie witterungsbedingter Einflüsse nicht möglich“, sagte sie laut Mitteilung.

Das Umschlagsvolumen an den drei Hamburger HHLA-Containerterminals lag im Zeitraum Januar bis September 2021 bei knapp 4,7 Millionen Standardcontainern, zum Vorjahr ein Plus von 1,3 Prozent. Außerdem betreibt die HHLA Terminals in Odessa, Tallinn sowie Triest. Im gesamten Segment Container stieg der Umsatz wegen der stark steigenden Lagergelderlöse deutlich stärker als das Ladungsvolumen. dpa

Auch interessant

Kommentare