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Lüneburger Ausstellung über Bassisten Voormann

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Klaus Voorman
Der Grafiker und Musiker Klaus Voormann schaut in die Kamera. © picture alliance /dpa/Archivbild

Klaus Voormann gilt als der „fünfte Beatle“, er lernte die Kultband 1960 in ihren Anfängen im Kaiserkeller auf St. Pauli in Hamburg kennen. Seinem Lebenswerk widmet sich erstmals eine Ausstellung in der multimedialen Retrospektive „Bass'n'Art“ bis zum 5. Dezember in der Lüneburger Kulturbäckerei. Der kleine goldene Grammy ist neben der Bassgitarre von 1962 der Hingucker der Ausstellung zum Wirken des Grafikers, Produzenten und Bassisten.

Lüneburg - Ausgezeichnet worden war seine Gestaltung des Plattencovers von „Revolver“ - 1966 mit gerade einmal 50 britischen Pfund von den Beatles honoriert.

„Ich könnte nie der Frontman sein, ich bleibe lieber im Hintergrund“, sagt der 83 Jahre alte Musiker von sich selbst. Auf St. Pauli begleitete Voormann die Beatles in ihren Anfängen, später oft als Sideman (Gastmusiker) bei den Solo-Beatles - die Rolle war ihm auf den Leib geschrieben. Er tourte mit der Plastic Ono Band und zählte zur Band von Manfred Mann. „Er ist vielleicht der erfolgreichste deutsche Musiker überhaupt, er hat bei zehn der größten Hits des Jahrhunderts mitgespielt“, sagt Carsten Junge, Geschäftsführer der Lüneburger Kunsthalle. Es sei die aufwendigste Ausstellung, die sie je gemacht hätten. Zweimal musste sie zudem wegen Corona verschoben werden. dpa

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