Ein Blick aufs Wacken-Gelände
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Ein Blick aufs Wacken-Gelände.

Teurer Zwischenfall

Wacken-Besucher verursacht hohen Schaden an Bundeswehr-Panzer

  • Armin T. Linder
    VonArmin T. Linder
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Zu einem teuren Zwischenfall kam es am Donnerstag beim Wacken Open Air: Ein Besucher verursachte einen horrenden Schaden an einem Bundeswehr-Panzer.

Wacken - „Ein überaus friedlicher Start nach stressiger Anreise“ titelt die Polizei Itzehoe am Freitag in ihrem Pressebericht zum Wacken Open Air. Der offizielle Auftakt sei friedlich verlaufen. „Zwar hatten die Einsatzkräfte einiges zu tun, vielfach waren es jedoch nur Streitigkeiten, die geschlichtet oder Verkehrsbehinderungen, die behoben werden mussten“, heißt es weiter. Es kam unter anderem zu einigen Diebstahldelikten. Und zu einem höchst ungewöhnlichen Vorfall.

Wacken Open Air: 15.000 Euro Schaden an Bundeswehr-Panzer

Ein Festivalbesucher verursachte nach Polizei-Schätzungen einen Schaden von etwa 15.000 Euro an einem Bundeswehr-Panzer. Die Frage „Was macht ein Panzer auf einem Metal-Festival?“ ist leicht zu beantworten: Die Bundeswehr ist dort mit einem „Karrieretreff“ vertreten, um Interessierte für einen Job zu begeistern. Und zwischendurch auch einfach nur abzukühlen.

Mit dabei: Ein Truppentransportpanzer. Diesen besichtigte laut Polizei am Donnerstag gegen 15.40 Uhr eine Gruppe von Festival-Besuchern und hielt sich im Inneren des Fahrzeugs auf. Dort löste eine Person unbemerkt eine Halonlöschanlage aus und verursachte damit einen erheblichen Schaden, der sich laut Polizei auf besagte etwa 15.000 Euro belaufen dürfte.

Wacken Open Air: Polizei sucht Täter

Die Polizei sucht nun nach dem Täter, den ein Bundeswehr-Angehöriger beschreiben konnte. Dass er ein schwarzes Wacken-Oberteil trug, dürfte wenig zur Fahndung beitragen, wohl aber die weiteren Details: Er war den Angaben zufolge 1,85 Meter groß, hatte ein europäisches Aussehen und trug neben dem Wacken-Shirts noch kurze Shorts, eine verspiegelte Sonnenbrille und ein Cap, das die Aufschrift der Band Motörhead zeigte.

Der Unbekannte war etwa 25 Jahre alt und verschwand nach dem Vorfall in unbekannte Richtung. Hinweise zu seiner Person nimmt die Polizei in Itzehoe unter der Telefonnummer 04821 / 6020 entgegen. Zu einer Sensation der positiven Art kam es in Wacken am Donnerstag. Nachdem es unter vielen Besuchern Ärger gegeben hatte. (lin)

Kommentare

ArminAntwort
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Man man man das war ein Spaß

Nozomi07Antwort
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Da gings um den Rettungsstollen und Schutzräume, die so weit mit Inertgas angereichert werden, dass man noch atmen kann, aber Feuer erlischt. Ist aber lange her dass ich dort war. Das Thema ist jedenfalls komplex und hoch interessant, danke also für Ihre Beiträge dazu.

Willi WeisAntwort
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In einem Tunnel herrschen ja noch zusätzlich erschwerte Bedingungen. Der Zug selbst sorgt ja bei Bewegung für einen erheblichen Luftzug.
Ich glaube gelsen zu haben, dass im Eurotunnel brennende Züge mit Wassernebel gelöscht werden, weil diese dem Feuer sehr viel Energie entziehen (kühlen).
Aber so eine Installation wie der Eurotunnel hat sicher nicht nur eine Feuerlöscheinrichtung.