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Partie St. Pauli gegen Sandhausen coronabedingt abgesetzt

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Fußball
Ein Spielball liegt auf dem Rasen. © Stuart Franklin/Getty Images Europe/Pool/dpa/Symbolbild

Nach dem Corona-Ausbruch beim SV Sandhausen ist das Spiel des Fußball-Zweitligisten beim FC St. Pauli abgesetzt worden. Darüber informierte die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Freitag, nachdem Sandhausen einen Antrag auf eine Verlegung gestellt hatte. „Das Spiel wird abgesetzt, da dem SV Sandhausen unter anderem aufgrund einer entsprechenden Quarantäne-Anordnung des zuständigen Gesundheitsamts nicht die nach der DFL-Spielordnung notwendige Mindestanzahl an Spielern zur Verfügung steht“, hieß es von der DFL.

Hamburg - Die Partie sollte eigentlich am Sonntag (13.30 Uhr) stattfinden.

Zwölf Spieler und sechs Personen aus dem Betreuerstab waren nach SVS-Angaben vom Vortag positiv auf das Coronavirus getestet worden. Über eine Neuansetzung will die DFL „schnellstmöglich“ entscheiden.

Bei Spitzenreiter St. Pauli hatte man sich am Freitag vorbereitet, als würde die Partie wie geplant stattfinden. „Für uns ändert sich nichts, wir werden ganz normal trainieren und unsere Abläufe einhalten. Wir würden unser Programm bei einer Absage anpassen. Bis dahin haben wir volle Konzentration auf Sandhausen“, sagte Trainer Timo Schultz, dessen Team seit sechs Partien unbesiegt ist. „Es ist kein Geheimnis, dass wir gerne spielen würden, aber wir nehmen die Situation an, wie sie ist.“

Die Hamburger hätten nahezu auf ihr komplettes Personal zurückgreifen können. Nur Linksverteidiger Leart Paqarada hätte wegen Knie- und Hüftproblemen gefehlt. „Wir haben entschieden, ihm das Wochenende und dann auch die Länderspielpause zu geben. Alle anderen sind fit und holen ihren Fitnessrückstand auf“, so Schultz. „Die Personalsituation entspannt sich extrem, der Konkurrenzkampf wird immer größer.“ dpa

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