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Scandlines: Gute Erfahrungen mit Rotorsegel auf Fähre

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Das Fährschiff "Copenhagen" mit Rotorsegel
Das Fährschiff "Copenhagen" der Reederei Scandlines fährt über die Ostsee. © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Die Schifffahrt trägt zu einem erheblichen Teil zum weltweiten CO2-Ausstoß bei. Es gibt Techniken, die Emissionen zu verringern.

Rostock/Hamburg - Nach mehr als einem Jahr Betrieb hat die Fährreederei Scandlines ein positives Fazit des 30 Meter hohen Rotorsegels auf dem Fährschiff „Copenhagen“ gezogen. „Wir hatten erwartet, dass das Rotorsegel zu einer CO2-Einsparung von vier bis fünf Prozent führen würde. Diese Erwartung wurde erfüllt, so dass wir nun bereit für den nächsten Schritt sind und deshalb auch die Schwesterfähre „Berlin“ für ein Segel vorbereitet haben“, sagte Michael Guldmann Petersen vom Scandlines-Vorstand am Mittwoch.

Auch die „Berlin“ bediene die Strecke zwischen Rostock und dem dänischen Gedser. Dank ihrer perfekten Lage in nord-südlicher Richtung erfülle die Route die Bedingung für eine bestmögliche Wirkung des Segels auf den Antrieb - der Wind treffe meist rechtwinklig auf das Segel.

Die Technologie, die nach ihrem Erfinder Anton Flettner auch als Flettner-Rotor bekannt ist, macht sich den physikalischen Magnus-Effekt zunutze. Trifft Wind seitlich auf einen rotierenden Zylinder, erzeugt dieser Vortrieb quer zur Anströmrichtung des Windes.

„Wir freuen uns, dass Scandlines den Einsatz unserer Rotorsegel-Technologie ausweitet“, sagte Tuomas Riski, Vorstandsvorsitzender des Rotorsegel-Herstellers Norsepower. Die Funktionsweise des Segels könne auf etwa 30 000 Schiffen weltweit angewendet werden. dpa

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