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Spitzenkandidaten zur Landtagswahl in zwei TV-Triellen

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Wie hart geht es diesmal zur Sache? Zwölf Tage vor der Landtagswahl wollen die Spitzenkandidaten der Nord-Parteien ein zweites Mal vor TV-Publikum um die Wählergunst wetteifern. Ministerpräsident Günther wird wegen eines positiven Corona-Tests von zu Hause zugeschaltet.

Kiel - Die Spitzenkandidaten der im schleswig-holsteinischen Landtag vertretenen Parteien treffen am Dienstag in zwei Triellen im Fernsehen aufeinander. Um 21.00 Uhr beginnt beim NDR eine Runde mit Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) und seinen Herausforderern Thomas Losse-Müller von der SPD und Finanzministerin Monika Heinold von den Grünen. Sie werden von NDR-Chefredakteur Andreas Cichowicz und Landespolitikchefin Julia Stein befragt. Dabei wird Günther aus Eckernförde zugeschaltet, weil er wegen eines positiven Corona-Tests vorläufig zu Hause bleiben muss.

Zuvor sind ab 18.00 Uhr Wirtschaftsminister Bernd Buchholz von der FDP, Jörg Nobis von der AfD und Lars Harms vom SSW an der Reihe. Losse-Müller und Heinold haben sich zum Ziel gesetzt, nach der Wahl am 8. Mai Günther abzulösen. Die jüngste Umfrage von Infratest dimap sah die CDU allerdings klar mit 38 Prozent vorn. Dahinter lagen SPD mit 20 Prozent, Grüne mit 16 und die FDP mit 9 Prozent. Günther und die FDP haben sich für eine Neuauflage ihrer gemeinsamen Regierung mit den Grünen ausgesprochen. Von den Grünen gibt es eine solche Festlegung nicht. Die Landtagswahl ist am 8. Mai.

Ein erstes Triell zur Wahl am Mittwoch vergangener Woche war bei RTL sehr zurückhaltend und betont ruhig abgelaufen. Dagegen ging es beim sogenannten Politboxen am Freitag in Rendsburg deutlich munterer zur Sache. Dabei griffen Günther, Losse-Müller, Heinold und als vierter im Boxring FDP-Spitzenkandidat Buchholz ihre Kontrahenten in Duellen offensiv und auch lautstark an. dpa

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