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Trotz Lockerung im Land: Lübeck bleibt vorerst bei 3G

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Ein Schild in einem Bekleidungsgeschäft weist auf die 3G-Regelung hin. © Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Die Hansestadt Lübeck geht bei der Lockerung der Corona-Maßnahmen einen eigenen Weg: Auf Anordnung von Bürgermeister Jan Lindenau (SPD) will die Stadtverwaltung zunächst die 3G-Regel und die Maskenpflicht im Publikumsverkehr beibehalten. Das betreffe auch Einrichtungen wie die Volkshochschule, Schwimmbäder, Sporthallen, Museen, die Musik- und Kongresshalle und das Stadttheater, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Lübeck - Diese Regelung gilt den Angaben zufolge zunächst bis zum 2. April.

Begründet wird diese Maßnahme unter anderem mit der derzeit hohen Sieben-Tage-Inzidenz von fast 1567 (Stand: 21. März), aber auch mit den vielen Geflüchteten aus der Ukraine. Für deren Versorgung und Betreuung müsse die Funktionsfähigkeit der Verwaltung und des öffentlichen Gesundheitsdienstes sichergestellt werden, heißt es in der Mitteilung. Zur Frage, ob auch andere Kommunen im Land an der 3G-Regelung festhalten wollen, lagen zunächst keine Angaben vor.

Zustimmung kommt von der CDU-Fraktion in der Bürgerschaft. „Damit kommt der Bürgermeister seiner Fürsorgepflicht gegenüber den städtischen Mitarbeitern nach“, sagte deren Vorsitzender Oliver Prieur am Dienstag. „Wir halten diese Regel für vertretbar, zumal sie ja zeitlich befristet ist.“ Thomas Rathcke, der Chef der FDP-Rathausfraktion, sieht den Lübecker Alleingang hingegen kritisch. „Wir halten die Gründe für nicht nachvollziehbar und werden das in der nächsten Sitzung des Hauptausschusses thematisieren“, sagte Rathcke. dpa

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