1. Startseite
  2. Deutschland

Wetter-Prognose fürs Wochenende: Sogar Schnee fällt in Deutschland – und nicht gerade wenig

Erstellt:

Von: Anna Lorenz

Kommentare

Das Wetter in den kommenden Tagen zeigt unmissverständlich: Es ist Herbst in Deutschland. Nass-kalt wird es in der Bundesrepublik, in den Bergen fällt der erste Schnee des Jahres.

München – Während die Wiesn in München beinahe als fünfte Jahreszeit gilt, bleibt es für den Rest Deutschland bei der Erkenntnis, dass mit Sturmtief Queenie der Herbst endgültig gekommen ist. Außerhalb der bayerischen Landeshauptstadt, in der Dirndl und Lederhosn ab Samstag, 17. September wieder zur Standardgarderobe werden, lädt das Wetter dazu ein, die Sommerkleidung einzumotten und Winterjacke, Pullover und Regenschirm in den Schrank zu hängen. Die Prognose für die kommenden Tage ist nämlich wettertechnisch vor allem eines: trüb.

Wetter aktuell: Sturmtief Queenie bringt Deutschland Regen, kalte Luft – und sogar den ersten Schnee

 „Schwere Sturmböen auf dem Brocken, Sturmböen an der Nord- und Ostseeküste[, v]erbreitet Windböen im Norden“. Diese Warnung gibt der Deutsche Wetterdienst (DWD) bereits am Freitag, 16. September, aus. Laut dem Meteorologen Andreas Machalica, vom Wetterdienst wetter.com, bringt das über dem südlichen Finnland gelegene Sturmtief Queenie aber nicht nur viel Wind nach Deutschland, sondern sorgt auch bundesweit für ein regenreiches Wochenende.

Die Kaltluft wird nämlich nicht nur an der Nordsee auf warme Wassermassen treffen und dort für ordentliche Niederschläge sorgen. Auch am Alpenrand stauen sich voraussichtlich die Regenwolken und bescheren graues Dauernass. In den Bergen, so die Aussicht, wird es ab 1.500 Metern sogar den ersten Schnee des Jahres geben – und zwar nicht gerade wenig davon.

Wetter in Deutschland: Nach Regen wieder Sonnenschein – Wenn das britische Hoch mitspielt

Sturmtief Qeenie beschert Deutschland schubweise kalte Herbstluft und bereits am Abend des Freitags, 16. September, viel Regen im nördlichen Niedersachsen. Die Unwetter, die lokal Gewitter mitbringen, ziehen in der Nacht Richtung Süden. Einzig in Südbaden könnte es am Sonntag, 18. September, ab und zu freundlich werden, der Rest des Landes kann sich indes auf trüben Dauerregen einstellen. Was die Wärme betrifft, werden bundesweit Werte von 11 bis 17 Grad Celsius prognostiziert, in Bayern wird der Wiesn-Anstich allerdings ohne zweistellige Temperaturen auskommen müssen.

Als wolle Petrus der Queen, die am Montag, 19. September, in Windsor zu Grabe getragen wird, gutes Wetter für ihren letzten Gang bescheren, hat sich jedoch über dem Vereinigten Königreich ein Hochdruckgebiet eingerichtet. Dieses bewegt sich in den kommenden Tagen voraussichtlich günstig, sodass es täglich von Westen her wieder sonniger in Deutschland wird. Bis dahin muss allerdings in der Nacht zum Montag mit teilweise nur noch 4 Grad Celsius gerechnet werden, lokal ist sogar leichter Bodenfrost möglich. Am Dienstag zeigen sich nach anfänglichem Nebel die ersten Sonnenstrahlen, zur Wochenmitte wird es dann wieder freundlicher.

Auch interessant

Kommentare