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Prognose für Deutschland angepasst: Wird der Winter doch kälter als gedacht?

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Von: Yasina Hipp

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Mit dem Sommer ist es angesichts sinkender Temperaturen wohl endgültig vorbei. Aber wie kalt wird es im Winter wirklich?

München - Der ein oder andere musste sich bestimmt beim Blick auf das Thermometer morgens ungläubig die Augen reiben. Teilweise wurden bereits Werte von weiter unter 10 Grad angezeigt. Kaum zu glauben, haben wir alle doch noch vor gefühlt zwei Wochen in der Sonne geschwitzt und uns über die hohen Temperaturen beschwert. Damit ist es nun vorbei - Herbst und Winter stehen bevor. Nach einer ersten Prognose, die zunächst recht mild ausfiel, korrigiert sich der amerikanische Wetterdienst NOAA nun in seinen Aussagen. Der Winter in Europa und Deutschland könnte offenbar doch kälter werden als ursprünglich angenommen.

Wetter: Winter doch kälter als gedacht? Moderate Abweichung um 0,5 bis ein Grad

Der ganzen Welt steckt einer der wärmsten Sommer seit jeher in den Knochen. In Deutschland war dieser Sommer außerdem auch noch einer der trockensten. Nicht nur die Natur lechzt also nach sinkenden Temperaturen und Niederschlag. Das alles kommt in den nächsten Wochen und Monaten.

Die US-Wetterbehörde NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) ändert nämlich ihre Prognose für den europäischen und deutschen Winter. Ursprünglich sind die amerikanischen Meteorologen von einem deutlich zu warmem Winter ausgegangen. Gerade von Dezember bis Februar - also eigentlich die kältesten Monate im Jahr - hätte es im Schnitt bis zu zwei Grad wärmer werden sollen. Das hat sich nun laut NOAA aber geändert. Die mittlere Abweichung der Temperatur soll nur noch maximal ein Grad plus betragen. Und gerade der Februar soll sogar durchschnittlich oder etwas kälter ausfallen. Ähnliches berichtet auch der Deutsche Wetterdienst. Laut Angaben der Experten werden die drei Wintermonate Dezember, Januar und Februar nur rund 0,5 bis ein Grad zu warm.

Wetter-Prognosen können sich noch ändern

Angesichts der hohen Energiepreise würden sich viele wahrscheinlich über einen eher wärmeren Winter freuen, sodass die Heizung nicht so oft angeschaltet werden muss. Danach sieht es aber aktuell nicht aus. Natürlich sind auch die Prognosen der NOAA und des DWD nicht in Stein gemeißelt und könne sich im Lauf der Zeit noch ändern. Auch in Bayern sieht es in den kommenden Tagen eher trist und grau und weniger nach goldenem Herbst aus.

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