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Forstanstalt: 2021 wieder weniger Waldbrände in Thüringen

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Die Sonne scheint in einem Wald zwischen Bäumen hindurch
Die Sonne scheint in einem Wald zwischen Bäumen hindurch. © Matthias Bein/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Feuer haben im vergangenen Jahr auf knapp 1,73 Hektar Waldfläche in Thüringen gewütet. Mit insgesamt zehn erfassten Waldbränden sei die Schadensbilanz vergleichsweise gering, teilte die Landesforstanstalt Thüringenforst am Mittwoch mit. 2020 hatten noch 36 Waldbrände eine Brandfläche von neun Hektar verursacht. Die Jahre 2019 und 2018 waren sogar im Vergleich zu den vergangenen zwei Jahrzehnten besonders stark von Waldbränden geprägt gewesen.

Erfurt - Nach wie vor sei Fahrlässigkeit eine wichtige Ursache bei Waldbränden. Nadelwälder seien häufiger betroffen als Laubwälder.

Die vergleichsweise beruhigende Bilanz sei auf viel Regen und wenig extrem heiße Sommertage in diesem Jahr zurückzuführen, hieß es. „Aber auch die 2018 begonnene technische Aufrüstung der Landesforstanstalt im Bereich der Waldbrandprävention wie auch der Waldbrandbekämpfung zeigt Wirkung", sagte Volker Gebhardt aus dem Thüringenforst-Vorstand. Die vergleichsweise geringen Waldverluste durch Feuer in diesem Jahr dürften aber „nicht darüber hinwegtäuschen, dass durch den fortschreitenden Klimawandel eine deutliche Zunahme der Waldbrandrisiken bis 2050 zu erwarten ist“.

Mit etwa 550.000 Hektar ist Thüringen zu rund einem Drittel mit Wald bedeckt. Es steht laut Thüringenforst deutschlandweit an siebter Stelle der waldreichsten Bundesländer. Die Waldüberwachungssaison in Thüringen endete zum 31. Oktober. dpa

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