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Keine Altersgrenze für Auffrischungsspritze in Impfstellen

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Corona-Impfung
Eine Mitarbeiterin des Deutschen Roten Kreuzes impft eine Frau in einer mobilen Impfstation. © Gregor Fischer/dpa/Symbolbild

Angesichts massiv steigender Infektionszahlen hebt Thüringen die Altersbegrenzung für Corona-Auffrischungsimpfungen in den Impfstellen auf. Ab November können dort auch alle Menschen unter 60 Jahre, die dies wünschen, den Impfschutz auffrischen lassen, wie das Gesundheitsministerium am Freitag mitteilte. Zudem verkürzt Thüringen die Impfungsfristen.

Erfurt - Wer zuvor mit den Impfstoffen von Biontech/Pfizer, Moderna oder Astrazeneca immunisiert wurde, kann die Auffrischung bereits fünf Monate nach Abschluss der vollständigen Impfserie erhalten. Bislang mussten sechs Monate dazwischen liegen. Bei einer Impfung mit dem Vakzin von Johnson & Johnson beträgt diese Frist nur vier Wochen.

Thüringen war mit der bisherigen Altersgrenze von 60 Jahren bereits über die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) hinausgegangen, die kürzlich Auffrischungsimpfungen unter anderem für Menschen ab 70 Jahre empfohlen hatte. Der Freistaat habe sich an der Verständigung der Gesundheitsminister von Bund und Ländern orientiert, die dies bereits ab 60 Jahre ermöglichte, sagte eine Ministeriumssprecherin.

In Thüringen haben bislang rund 48 900 Menschen eine Auffrischungsimpfung erhalten, darunter nach Angaben von Gesundheitsministerin Heike Werner 6700 Pflegebedürftige in 87 Heimen. Für weitere 62 Einrichtungen seien Impftermine vereinbart worden. Der Freistaat hat dafür 25 mobile Impfteams im Einsatz. dpa

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