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Kommunen und Behörden wollen an Corona-Hotlines festhalten

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Hotline
Eine Frau mit einem Headset sitzt an einem Arbeitsplatz. © picture alliance / dpa/Archivbild

Die Corona-Hotlines des Landes und der meisten großen Kommunen sollen auf unbestimmte Zeit weitergeführt werden. „Die große Nachfrage zeigt, wie wichtig ein solches Instrument auch in Zeiten der Digitalisierung ist“, erklärt der parteilose Geraer Oberbürgermeister Julian Vonarb. Neben Gera war auch in Städten wie Erfurt und Weimar, den Kreisen Sonneberg und Nordhausen sowie bei der Hotline des Landes und der Unternehmerhotline der Thüringer Aufbaubank der Ansturm 2020 immens.

Erfurt/Gera/Weimar/Sonneberg/Nordhausen - So gingen seit dem Start der Hotline im März 2020 der Stadt zufolge allein in Gera 40.000 Anrufe ein. Im Dezember 2020 wurden in Erfurt 2252 Anrufe registriert. Bei der Unternehmer-Hotline der Thüringer Aufbaubank gingen dem Wirtschaftsministerium zufolge zu Spitzenzeiten im März und April 2020 täglich mehr als 1000 Anrufe ein.

Mittlerweile sei die Nachfrage zwar merklich zurückgegangen, hieß es übereinstimmend. Mit den steigenden Fallzahlen sei aber wieder ein leichter Anstieg spürbar.

Problematisch sei vor allem gewesen, dass im Verlauf der Pandemie neue Regelungen oft sehr kurzfristig erlassen wurden, sagten mehrere Befragte. Dadurch seien die Vorbereitungszeit für die Hotline-Mitarbeiter oft arg kurz gewesen. dpa

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