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Neo-Rauch-Schau auf Heidecksburg bis Ende April verlängert

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Neo-Rauch-Schau auf Heidecksburg
Zwei Frauen betrachten das Bild "Wehr" (2018) des Malers Neo Rauch in der Sonderausstellung der Heidecksburg. © Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Eigentlich sollten die Werke des berühmten Leipziger Künstlers Neo Rauch nur bis zum Wochenende in der Heidecksburg in Rudolstadt hängen. Doch es kam anders.

Rudolstadt - Die Ausstellung des Leipziger Künstlers Neo Rauch auf der Heidecksburg in Rudolstadt wird bis 24. April verlängert. Eigentlich sei geplant gewesen, die Schau dieses Wochenende mit einem Künstlergespräch, einem Ausstellungsrundgang und einem Film abzuschließen, sagte die Direktorin des Thüringer Landesmuseums Heidecksburg, Sabrina Lüderitz, der Deutschen Presse-Agentur. „Da hat Corona aber einen Strich durch die Rechnung gemacht.“ Daher habe sich das Museum in Absprache mit Rauch entschieden, die Ausstellung zu verlängern - in der Hoffnung, dass die Veranstaltungen dann stattfinden können.

Nach Angaben von Lüderitz kamen seit dem Start Mitte Oktober rund 5500 Menschen auf die Heidecksburg, um die unverkäuflichen Werke aus dem Privatbesitz des Künstlers zu sehen. „Mehr hätten wir nicht erwarten können unter den Gegebenheiten“, sagte sie mit Blick auf gestiegene Infektionszahlen im Winter. In Museen gilt in Thüringen die 2G-Regel. Viele Menschen seien auch zur Rauch-Ausstellung gekommen und hätten dann spontan noch den Rest der Heidecksburg besichtigt. „Ansonsten würde es ziemlich mau aussehen im Museum.“

Rauch gilt als wichtigster Vertreter der Neuen Leipziger Schule und gehört zu den bedeutendsten internationalen Malern der Gegenwart. Neben sechs großformatigen und sehr farbigen Leinwandgemälden werden bei der Schau in Thüringen auch viele kleinere, unbekannte Zeichnungen präsentiert. „Viele Besucher waren überrascht, dass wir so eine Ausstellungen in der Heidecksburg zeigen können“, sagte Lüderitz.

Eine weitere Verlängerung über den 23. April hinaus sei nicht geplant. Ab Juni sollen bereits Werke des Apoldaer Malers Horst Peter Meyer bis zum Herbst in der Gewölbehalle hängen. Nach Angaben von Lüderitz ist das die vorerst letzte geplante Ausstellung in den Räumen: „Wir hoffen, dass dann die Sanierung des Westflügels losgeht.“ dpa

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