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Siegesmund: Mehr erneuerbare Energie für Wohngebäude

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Landesenergieministerin Siegesmund
Anja Siegesmund beim Besuch einer Werkstatt der Erfurter Reparatur-Initiative BSR (Build, Share and Repair). © Martin Schutt/dpa/Archivbild

Die Thüringer Wohnungswirtschaft und Energieministerin Anja Siegesmund (Grüne) wollen die Wärmewende für öffentliche Wohnungen beschleunigen. Neben der Wärmeversorgung aus erneuerbaren Energien sollen dabei auch Mieterstromanlagen und die weitere energetische Sanierung von Wohngebäuden im Fokus stehen, teilte das Energieministerium am Mittwoch nach einem Gespräch mit dem Verband der Thüringer Wohnungswirtschaft mit.

Erfurt - Nach Ansicht von Siegesmund bietet der hohe Anschlussgrad an Wärmenetze eine gute Ausgangslage für eine effiziente und günstige Wärmeversorgung. Nun müssten die Versorger viel schneller den Anteil erneuerbarer Wärme im Heizungsrohr erhöhen, forderte die Ministerin. Das entlaste Verbraucher und schütze das Klima. Das Thüringer Klimagesetz verpflichtet die Betreiber von Wärmenetzen bereits seit 2018, neue Konzept für ihre Wärmenetze zu entwickeln. Ziel ist die nahezu klimaneutrale Wärmeversorgung bis zum Jahr 2040. Mit der „Thüringer Wärmeoffensive“ haben Energieministerium und die Wohnungswirtschaft bereits Modellprojekte im öffentlichen Wohnungssektor gestartet. So entstehen derzeit in Greiz und Stadtroda Mustervorhaben für das serielle Sanieren von DDR-Plattenbauten. Diese Konzepte ließen sich auf Tausende baugleiche Wohngebäude in ganz Thüringen übertragen, hieß es. Das Ministerium investiert nach eigenen Angaben über drei Jahre rund fünf Millionen Euro in Musterprojekte für einen höheren energetischen Standard in bestehenden Gebäuden. dpa

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