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Studie sieht bei Schüleraustausch noch Luft nach oben

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Ein Lehrer unterrichtet in einem Klassenzimmer einer Realschule. © Marijan Murat/dpa/Symbolbild

In Thüringen beteiligen sich einer Studie zufolge vergleichsweise wenig Jugendliche an Austauschprogrammen. Im Schuljahr 2018/19 hätten nur 0,78 Prozent der Schüler im Freistaat mindestens drei Monate an einer öffentlichen Schule im Ausland gelernt, wie aus einer Erhebung des unabhängigen Bildungsberatungsdiensts weltweiser unter den Austauschorganisationen hervorgeht.

Erfurt/Bonn - Damit sei der Freistaat gemeinsam mit Sachsen-Anhalt im Vergleich der Bundesländer Schlusslicht.

Trotz der schwierigen Corona-Zeit habe sich die Austauschbranche mit etwa 100 Organisationen und Agenturen in Deutschland halten können, hieß es. Im vergangenen Schuljahr haben laut weltweiser bundesweit nur noch 5100 Mädchen und Jungen an einem mindestens dreimonatigen Schüleraustauschprogramm teilgenommen. Das entspreche im Vergleich zu den beiden vorangegangenen Schuljahren einem Rückgang um rund zwei Drittel.

In Erfurt informierte am Samstag eine von dem Bildungsberatungsdienst ausgerichtete Messe über die Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte. Auf der Jugendbildungsmesse präsentierten elf Aussteller Programme für Schüleraustausch, Sprachreisen, Au-Pair, Freiwilligenarbeit sowie zum Praktikum oder Studium im Ausland. dpa

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