1. Startseite
  2. Deutschland
  3. Thüringen

Urban Gardening liegt in Thüringen weiter im Trend

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Gemeinschaftsgärten und Urban Gardening im Trend
Hochbeete stehen im gemeinschaftlich genutzten Vereinsgelände der Lagune e.V.. © Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa

In Thüringen entdecken immer mehr Menschen die Vorteile von gemeinschaftlich bewirtschafteten Gemüsegärten. „Das Interesse hat ganz klar zugenommen“, erklärt Frank Mittelstädt vom Verein Lagune in Erfurt. Allein in der Landeshauptstadt gebe es neben der Lagune fünf weitere größere Urban Gardening-Projekte. Auch die Stadt selbst betreut ein Projekt mit insgesamt 17 Hochbeet-Standorten im Stadtgebiet.

Erfurt/Jena/Nordhausen - In Jena ist die Nachfrage nach dem gemeinschaftlichen Gärtnern größer als das Angebot, erklärt Markus Meß vom Stadtteilgarten in Jena-Winzerla. Selbst im ländlichen Wutha-Farnroda entsteht derzeit unter der Leitung des Thüringer Landesverbands der Naturfreunde Deutschland ein Gemeinschaftsgarten. In Nordhausen sei die Nachfrage hingegen gemäßigter, erklärt Jerome Lulaj vom Verein Urban Gardening Nordhausen.

Urban Gardening (deutsch: Urbaner Gartenbau) wird etwa auch in den Städten Eisenach, Weimar, Altenburg, Saalfeld und Apolda betrieben. Belastbare Zahlen über die Verbreitung solcher Projekte gibt es für Thüringen dem Umweltministerium zufolge jedoch nicht. dpa

Auch interessant

Kommentare