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Gewitter verabschieden sich aus Deutschland: Nur eine Region ist Dienstag noch betroffen

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Von: Richard Strobl, Marcus Giebel, Patrick Huljina

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Das Extrem-Wetter der vergangenen Tage nimmt sich eine Pause. Nur in einem Gebiet in Deutschland kann es am Dienstag nochmal ungemütlich werden.

Update vom 24. Mai, 6.05 Uhr: Die Unwetter der vergangenen Tage scheinen zunächst überstanden, sie verabschieden sich zusammen mit den warmen Temperaturen. Der Frühsommer macht also erstmal eine Pause in Deutschland. Höchstens 23 Grad sind in den nächsten Tagen möglich, zum Ende der Woche wird die 20-Grad-Marke immer seltener geknackt, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach mitteilte.

Am Dienstag kann es vom Emsland bis zur Nordsee noch kurz gewittern, stürmische Böen sind dabei möglich. Auch ansonsten ist es im Norden und Nordwesten zeitweise stark bewölkt, immer wieder fällt etwas Regen. Südlich der Donau bis hin zum Bayerischen Wald sieht es nicht viel besser aus. Die Temperaturen liegen am Dienstag und den beiden folgenden Tagen jeweils zwischen 17 und 23 Grad.

Starkregen, Hagel und orkanartige Böen in Deutschland

Update vom 23. Mai, 23.05 Uhr: Die Gewitter haben sich zum großen Teil aus dem Bundesgebiet verzogen. Bis Mitternacht warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) in einem Bereich zwischen Schweinfurt, Nordhausen, Bad Hersfeld und Weimar vor Starkregen, kleinkörnigem Hagel und Sturmböen zwischen 70 und 85 km/h. Rund um Passau sowie südlich von Bad Reichenhall können bis 23.30 Uhr Starkregen, kleinkörniger Hagel und schwere Sturmböen bis zu 90 km/h aufkommen. Im Nordwesten zwischen Meppen und Leer kann es bis 23.30 Uhr Starkregen und Sturmböen um 70 km/h geben.

Gewitter über Deutschland: Weite Teile im Süden und Westen von Unwetter-Warnung betroffen

Update vom 23. Mai, 20.05 Uhr: Mittlerweile droht die heftigste Unwettergefahr rund um München. Hier sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) bis 21 Uhr heftigen Starkregen, kleinkörnigen Hagel und orkanartige Böen bis zu 110 km/h voraus. Insgesamt ist hier bis Mitternacht mit Gewitter zu rechnen. In einem Bogen von Oberstdorf und Rosenheim bis nördlich von Nürnberg kann es bis Mitternacht ebenfalls heftigen Starkregen, Hagel und orkanartige Böen um 115 km/h geben.

Starkregen, Hagel und schwere Sturmböen bis orkanartige Böen von 95 bis 110 km/h sind bis 22 Uhr im westlichen Teil Baden-Württembergs im Süden bis an den Bodensee und im Norden bis nach Tauberbischofsheim zu erwarten. Das gilt auch für das Saarland, den Großteil von Rheinland-Pfalz sowie den Bereich zwischen Aachen und Bonn. Ebenso bedroht sich auch fast ganz Hessen (abgesehen von einem östlichen Streifen) sowie der Norden, Osten und Westen Nordrhein-Westfalens. Außerdem ist der niedersächsische Zipfel rund um Osnabrück betroffen.

Update vom 23. Mai, 18.50 Uhr: Die Unwetterzellen ziehen in Richtung Osten. Warnungen gibt der Deutsche Wetterdienst (DWD) derzeit weiter für den kompletten Süden und Westen heraus. Besonders betroffen sind der Alpenrand zwischen Bad Reichenhall und Ravensburg sowie ein breiter Streifen hoch bis nach Nördlingen - hier kann es mindestens bis Mitternacht noch heftigen Starkregen, Hagel und orkanartige Böen um 115 km/h geben. Rund um Rosenheim und Bad Reichenhall gilt die Warnung sogar bis 2 Uhr nachts.

Dunkle Gewitterwolken ziehen über Landsberg am Lech.
 (Archiv)
Dunkle Gewitterwolken ziehen über Landsberg am Lech. (Archiv) © Alexander Forstreuter/dpa

In einem Streifen zwischen Pforzheim und Lörrach muss bis 22 Uhr mit Starkregen, Hagel und schweren Sturmböen bis orkanartigen Böen von 95 bis 110 km/h gerechnet werden. Dies gilt auch für das komplette Saarland sowie weite Teile von Rheinland-Pfalz, den Südwesten Hessens bis nach Gießen und in Nordrhein-Westfalen den Bereich südlich von Aachen, rund um Kleve und zwischen Bonn, Siegen, Hamm und Essen.

Unwetter-Warnung des Deutschen Wetterdienstes im kompletten Süden und Westen Deutschlands

Update vom 23. Mai, 17.20 Uhr: Die aktuelle Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) betrifft den kompletten Süden und Westen und reicht in einem Streifen vom Erzgebirge bis zur niederländischen Grenze in Höhe von Osnabrück. Hier ist schweres Gewitter mindestens bis 22 Uhr zu erwarten. Von Garmisch-Partenkirchen bis nach München sowie bis nach Rosenheim drohen bis Mitternacht heftiger Starkregen, Hagel und orkanartige Böen um 115 km/h.

Ähnlich heftig geht es auch in Baden-Württemberg zu, von der Schweizer Grenze bis hinauf nach Reutlingen ist bis 22 Uhr mit Starkregen, Hagel und schweren Sturmböen bis orkanartigen Böen von 95 bis 110 km/h zu rechnen. Gleiches gilt für den Bereich zwischen Leverkusen und dem Saarland sowie zwischen Kleve und Bocholt.

Update vom 23. Mai, 15.20 Uhr: Der DWD hat seine Warnkarte aktualisiert. In Baden-Württemberg hat sich die Unwetterlage vorerst ein wenig entspannt und ist in Richtung Osten gezogen. Die amtliche Unwetterwarnung der Stufe 3 gilt aktuell für mehrere Landkreise im Süden Bayerns.

In Baden-Württemberg warnt der DWD derzeit vor allem im Südwesten vor Sturmböen. Im Laufe des Nachmittags und Abends sind allerdings weiterhin schwere Gewitter mit Orkanböen, heftigem Starkregen und Hagel möglich. Gleiches gilt für Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Dort gilt aktuell eine Warnung vor starkem Gewitter.

Autos fahren über eine Straße voller Hagel
Spuren des Unwetters: Auf einer Landstraße in Bayern gingen Hagelkörner nieder. © Lisa Willert/dpa

Wetter in Deutschland: DWD mit Unwetterwarnung für Baden-Württemberg

Update vom 23. Mai, 13.15 Uhr: In Baden-Württemberg gilt derzeit Alarmstufe Rot. Der DWD hat eine amtliche Unwetterwarnung der Stufe 3 für einige Landkreise, vor allem im Südosten des Bundeslandes an der Grenze zu Bayern, ausgesprochen. Es wird vor „schwerem Gewitter mit Orkanböen, heftigem Starkregen und Hagel“ gewarnt.

Von der DWD-Warnung sind folgende Kreise betroffen:

Neue Unwetter zum Wochenstart: Starkregen, Hagel und Tornados möglich

Update vom 23. Mai, 9.48 Uhr: Die Woche in Deutschland startet wieder mit Gewittern. In Baden-Württemberg rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit Starkregen. Ab Mittag bis zum Abend seien starke Gewitter vor allem im Südwesten möglich. Dabei könne es lokal Hagel und orkanartige Böen geben.

Ähnlich gestaltet sich die Lage in Hessen. Hier werden ebenfalls kräftige Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel erwartet. Örtlich kann es auch zu schwerem Gewitter mit Unwetter-Potenzial durch teils heftigen Starkregen und schwere Sturmböen kommen. Besonders im Süden des Landes seien einzelne orkanartige Böen und sogar ein vereinzelt geringes Tornado-Risiko nicht auszuschließen. In Bayern ziehen ebenfalls Unwetter auf.

Ab Montagmittag rechnet der DWD auch in NRW vermehrt mit Starkregen, Sturmböen und Hagel. Besonders im Westen und Süden des Landes sei die Wahrscheinlichkeit für lokal schwere Gewitter mit Unwetter-Potenzial hoch. Im Süden ist ein geringes Tornado-Risiko nicht auszuschließen, teilte der DWD mit. Am vergangenen Freitag zogen mehrere Tornados durch NRW und richteten große Zerstörung an. Etliche Schulen und Kitas in Nordrhein-Westfalen bleiben am Montag wegen der massiven Tornado-Schäden geschlossen.

Ein Auto fährt bei Starkregen und Hagel.
Ein Auto fährt bei Starkregen und Hagel. © Julian Stratenschulte/dpa

Unwetter in Deutschland: Hagelgefahr in Bayern und BaWü

Erstmeldung vom 22. Mai: München - Gerade erst sind schlimme Unwetter über Deutschland gezogen. Sogar Tornado-Gefahr war zuvor ausgerufen worden. Sie trafen vor allem Nordrhein-Westfalen und den Westen Deutschlands. Doch zum Wochenstart droht nun dem Süden Deutschlands neues Wetter-Ungemach.

Denn: Ein neues Tief nähert sich am Montag und bringt feuchte und milde Luft aus Südwesteuropa, wie wetter.net berichtet. Schon am frühen Mittag kann es besonders in Baden-Württemberg leichte Regenfälle geben. Im Osten bleibt es eher trocken. Doch ab dem späten Nachmittag rauschen dann kräftige Gewitter heran. Sie treffen demnach besonders Baden-Württemberg und Bayern.

Besonders hoch ist das Unwetterpotential demnach in Franken, im Alpenvorland und in Schwaben. Die Wetter-Experten warnen hier auch explizit vor möglichen Hagelschäden. Auch wetter.de-Meteorologe Paul Heger warnt vor „größerem Hagel um 3 Zentimeter“ sowie schweren Sturmböen.

Wetter-Prognose: Temperaturen sinken

Die Temperaturen bleiben am Montag weiterhin sommerlich. Im Westen gibt es bis zu 24 Grad, in Bayern können sogar bis zu 27 Grad erreicht werden. Allerdings geht der Sommer-Vorgeschmack dann vorerst zu Ende.

Dem Bericht nach wird es ab Dienstag kühler und wechselhafter. Besonders im Alpenvorland ist Regen vorhergesagt. Die 20-Grad-Marke wird laut der Prognose nur im Osten und am Oberrhein geknackt. Im Nordwesten Deutschlands und im Alpenvorland sinken die Temperaturen sogar auf 15 Grad. Mit ähnlichen Temperaturen geht es dann in den Tagen darauf weiter. (rjs)

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