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So niedrig wie seit vier Monaten nicht: Corona-Inzidenz sinkt unter 500 - doch in zwei Bundesländer steigt sie

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Von: Marc Dimitriu

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Corona schränk kaum mehr ein: Viele Münchner genießen den strahlenden Tag, hier in der Sendlinger Straße.
Corona schränk kaum mehr ein: Viele Münchner genießen den strahlenden Tag, hier in der Sendlinger Straße. © IMAGO / Wolfgang Maria Weber

Die Corona-Zahlen fallen weiter und unterschreiten erstmals seit dem 11. Januar den Wert von 500. In zwei Bundesländern geht der Trend jedoch in eine andere Richtung.

Berlin - Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Freitagmorgen mit 485,7 angegeben. Am Vortag hatte der Wert noch bei 502,4 gelegen (Vorwoche: 553,2; Vormonat: 1044,7). Die Inzidenz sinkt also erstmals seit dem 11. Januar wieder unter 500. Der Wert fiel in 14 von 16 Bundesländern. Nur in Hamburg und Berlin stieg die Inzidenz.

RKI: Corona-Zahlen schwer erfassbar - Dunkelziffer unbekannt

Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Corona-Neuinfektionen sinken auch Todesfälle niedriger als vor einer Woche

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 68.999 Corona-Neuinfektionen, das ist der niedrigste Tageswert seit dem 14. Januar. Dazu kommen 164 Todesfälle (Vorwoche: 214) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende immer mehr Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden. (md mit dpa)

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