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Wann kommt der große Kälte-Einbruch? Experte ordnet die aktuellen Prognosen ein und macht November-Hoffnung

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Von: Jennifer Lanzinger

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Person mit Handschuhen öffnet ein Auto bei kaltem Wetter
Handschuhe schützen die Hände vor Kälte. (Symbolbild) © IMAGO/eans

Der goldene Oktober bleibt den Menschen in Deutschland noch ein paar Tage erhalten. Doch wann kommt der große Kälte-Einbruch? Ein Wetter-Experte schätzt die aktuellen Prognosen ein.

Offenbach – Das Wetter in Deutschland zeigt sich aktuell von seiner wechselhaften Seite. Während der Monat vielerorts vor allem kühl und nass gestartet war, kämpfte sich der goldene Oktober dann doch noch an die Oberfläche. Die aktuellen Prognosen zeigen, dass das Oktober-Wetter seinen Trend erstmal fortsetzen wird.

Wetter in Deutschland: Goldener Oktober bleibt zunächst - Angenehme Temperaturen erwartet

Eine herbstliche Mischung aus Regen, Nebel aber auch Sonne erwartet die Menschen aktuell vielerorts in Deutschland. Hoch „Vangelis“ sorgt für eine Inversionswetterlage und breitet sich nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes von Frankreich nach Deutschland aus. Eine Inversionswetterlage zeichnet sich dadurch aus, dass wärmere Luftschichten oben und kühlere Luftschichten unten vorzufinden sind.

Wie Dominik Jung, Geschäftsführer beim Wetterdienst Q.met (www.qmet.de), gegenüber dem Wetterportal wetter.net erklärt, geht der goldene Oktober zunächst in die Verlängerung: „Hat sich erstmal eine Hochdruckwetterlage aufgebaut, ist sie manchmal doch zäher als das die Wettermodelle anfangs vermuten“.

Wetter-Trend setzt sich zunächst fort - Neue Woche startet frühlingshaft

Dieser Trend setzt sich auch am Sonntag, 9. Oktober 2022, vielerorts fort. Nachdem sich der Nebel am Morgen aufgelöst habe, soll vielerorts ein sonniger Tag blühen. Nur im Norden und im Osten sollen sich einzelne Quellwolken zeigen, im Norden teilweise auch dichtere Bewölkung. Die Höchstwerte erreichen bis zu 19 Grad, dazu weht ein schwacher bis mäßiger Wind aus südöstlichen Richtungen. „Perfektes goldenes Herbstwetter für Ausflüge und Wanderungen“, so der Wetter-Experte weiter.

Mit ähnlichen Aussichten startet die neue Woche, denn auch der Montag soll im Nordwesten zunächst meist bewölkt starten. Am Nachmittag muss zudem mit etwas Regen gerechnet werden. Südlich der Donau wird es nach Nebelauflösung zunächst freundlich, am Nachmittag kommen dann zunehmend Schauer auf, auch kurze Gewitter sind nicht ausgeschlossen. Dazwischen ist es wechselnd bewölkt, mit kurzen sonnigen Abschnitten. Die Höchsttemperaturen können bis zu 21 Grad erreichen bei schwachem, an der See auch mäßigem Wind aus West bis Südwest.

Wann kommt der große Kälte-Einbruch? Wetter-Experte bewertet aktuelle Prognosen

Geht es nach dem Wetter-Experten, wird sich der große Winter-Einbruch auch in den kommenden Tagen erstmal nicht einstellen. Zwar soll es in der zweiten Monatshälfte etwas kühler werden, und in den Hochlagen der Alpen kann es Schnee geben, doch die Tageswerte sollen sich jedoch weiter zwischen 15 bis 20 Grad einpendeln. „Einen Wintereinbruch bis in die Mittelgebirgslagen wird es bis zum 20. Oktober nicht geben“, so Dominik Jung. „Die beiden führenden Landfristwettermodelle rechnen zudem beide mit einem eher warmen November. Der Winter könnte ebenfalls zum Teil deutlich wärmer als normal ausfallen. Sicher ist das natürlich alles noch keinesfalls, das sind erste klimatologische Trends, mehr nicht“, so der Wetter-Experte. Die erste Winter-Prognose ist übrigens ebenfalls bereits da, Winter-Fans dürften jedoch enttäuscht sein.

Trotz aktuell recht angenehmer Temperaturen, heizen viele Menschen bereits ihr Heim. Was Verbraucher dabei beachten sollten und wertvolle Tipps in der Energiekrise. Wer zudem jetzt noch seine Energiekosten drosseln will, sollte seine Heizung optimieren. Diese Einstellungen lohnen sich für die Verbraucher jetzt.

Lieber warm oder kalt: Stimmen Sie mit ab.

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