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Corona in Deutschland: Wegen Maskenpflicht - Disko erteilt Ministerpräsident Hausverbot

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Von: Patrick Mayer, Jennifer Lanzinger

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In Corona-Zeiten wieder erlaubt: das Tanzen in Diskotheken. (Symbolfoto)
In Corona-Zeiten wieder erlaubt: das Tanzen in Diskotheken. (Symbolfoto) © IMAGO / Shotshop

Eine große Mehrheit der Bundesbürger hält Corona-Lockerungen für verfrüht. Eine Diskothek lässt Niedersachsens Ministerpräsident nicht mehr rein. Der News-Ticker zur Pandemie.

Update vom 19. März, 21.55 Uhr: Wie das Magazin „Business Insider“ berichtet, will die Ampel-Bundesregierung weiterhin die kostenlosen Corona-Schnelltests finanzieren. Derzeit würden sich d Bundesgesundheitsministerium und das Bundesfinanzministerium darüber beraten. In dem Bericht ist von weiteren vier Wochen die Rede.

Corona-Pandemie in Deutschland: Christian Lindner (FDP) plant weitere Unterstützung der Gastronomie

Update vom 19. März, 20.55 Uhr: Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hat sich wegen der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie für einen dauerhaften Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent auf Speisen in der Gastronomie ausgesprochen. Bisher ist besagter Mehrwertsteuersatz befristet bis Ende 2022 von zuvor 19 auf sieben Prozent gesenkt.

„Aufgrund der wirtschaftlichen Situation der gastronomischen Betriebe infolge der Covid-19-Pandemie halte ich es für angezeigt, dass der ermäßigte Umsatzsteuersatz für Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen auch nach diesem Datum unbefristet anwendbar ist“, schrieb Lindner in einem an den Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) adressierten Schreiben. Er werde sich deshalb innerhalb der Bundesregierung für die Entfristung einsetzen. Für Getränke soll der ermäßigte Steuersatz jedoch nicht gelten.

Corona-Pandemie in Deutschland: Berlin verlängert die Maßnahmen bis zum 31. März

Update vom 19. März, 19.55 Uhr: Berlin behält die bisher geltenden Corona-Maßnahmen bis zum 31. März bei, anschließend fallen sie dann bis auf wenige Ausnahmen weg. Der Senat beschloss die Verlängerung laut Mitteilung am Nachmittag. Eigentlich hatten sich Bund und Länder grundsätzlich darauf geeinigt, dass alle tiefgreifenderen Beschränkungen bereits zum Sonntag (20. März) wegfallen. Berlin macht nun jedoch wie andere Länder von einer Übergangsfrist Gebrauch.

Die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey begründete dies mit der Corona-Lage. So steigen die Infektionszahlen bundesweit seit geraumer Zeit wieder. Ab 1. April soll es dann nur noch wenige sogenannte Basis- Schutzmaßnahmen geben. Dazu zählen die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr sowie in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Für bestimmte Bereiche soll auch eine Testpflicht fortbestehen, etwa an Schulen.

Update vom 19. März, 18.30 Uhr: Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) rät älteren Menschen in Deutschland dringend zur Booster-Impfung gegen das Coronavirus*. Bayerns Markus Söder kritisiert er für eine frühere Aussage.

Corona-Pandemie in Deutschland: Sieben-Tage-Inzidenz steigt Baden-Württemberg weiter

Update vom 19. März, 17.30 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist im Südwesten weiter angestiegen. Wie das Landesgesundheitsamt an diesem Samstag in Stuttgart (Stand: 16 Uhr) mitteilte, wurden innerhalb einer Woche 1952,6 Ansteckungen mit dem Coronavirus je 100.000 Einwohner nachgewiesen.

Am Vortag hatte dieser Wert bei 1932,8 gelegen. Vor einer Woche betrug er noch 1833,6. Die tatsächliche Sieben-Tage-Inzidenz dürfte jedoch wegen einer nach wie vor hohen Dunkelziffer deutlich höher sein.

Im Vortagsvergleich meldete die Stuttgarter Behörde 26.565 neue Infektionen. Die Zahl der registrierten Fälle seit Beginn der Pandemie erhöhte sich damit auf 2.702.647. Am Coronavirus oder im Zusammenhang damit sind mittlerweile nachweislich 14.786 Menschen gestorben. Das heißt, seit dem Vortag starben 13 weitere Menschen.

Corona-Pandemie in Deutschland: Ostfriesische Diskothek erteilt Ministerpräsident Hausverbot

Update vom 19. März, 16.30 Uhr: Eine ostfriesische Diskothek hat dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) Hausverbot erteilt. Grund dafür ist, dass in Niedersachsen in Diskos und Clubs im Stehen, Gehen und sogar beim Tanzen eine Maskenpflicht gilt.

Niedersachsen stehe mit dieser Regelung ziemlich alleine da, erklärte der Betriebsleiter von „Deckers Disco“ in Großefehn, Hendrick Becker, der „Ostfriesen-Zeitung“. Der Bund habe die Hilfen für Unternehmen bei freiwilliger Schließung ab März aufgehoben, erzählte er weiter: „Das bedeutet, das Land möchte uns zur Umsetzung seines Kurses dazu zwingen, unwirtschaftlich zu öffnen.“

Corona-Pandemie in Deutschland: Einzelhandel fordert Impfpflicht

Update vom 19. März, 15.55 Uhr: Der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland (HDE), Stefan Genth, spricht sich erneut für eine Impfpflicht aus. „Noch lässt sich verhindern, dass wir in einigen Monaten erneut vor erheblichen Einschränkungen mit dramatischen Folgen stehen“, sagte Genth der „Passauer Neuen Presse“.

Notwendig dafür sei eine Steigerung der Impfquote. „Freiwilligkeit war leider offenbar kein zielführender Weg. Daher muss nun endlich eine allgemeine Impfpflicht beschlossen und umgesetzt werden“, meinte er.

Corona-Pandemie in Deutschland: Tempo beim Impfen nimmt weiter ab

Update vom 19. März, 15.17 Uhr: Das Tempo beim Impfen gegen Corona nimmt weiter ab. Am Freitag wurden mindestens 60.000 Dosen verabreicht, wie aus Daten des RKI vom Samstag hervorgeht. Hinzu kommen in der Regel noch einige Nachmeldungen. Am Freitag vor einer Woche waren es 94.334 Impfungen - am 4. März waren es 109.409 Stück. Mittlerweile haben 75,8 Prozent der Bevölkerung (mindestens 63,1 Millionen Menschen) einen Grundschutz erhalten, für den meist zwei Spritzen nötig sind. 58,2 Prozent (48,4 Millionen) haben zusätzlich eine Auffrischungsimpfung bekommen. Mindestens einmal geimpft sind 76,5 Prozent (63,6 Millionen).

Eine große Gruppe von 23,5 Prozent der Bevölkerung (19,5 Millionen Menschen) ist laut dem Impfdashboard des Gesundheitsministeriums weiterhin ungeimpft. Für 4,8 Prozent (vier Millionen) ist allerdings bisher kein Impfstoff zugelassen, weil sie vier Jahre oder jünger sind.

Corona-Lockerungen: Maßnahme für Bahn-Kunden fällt weg

Update vom 19. März, 14.23 Uhr: Trotz vieler Warnungen wegen immer noch steigender Infektionszahlen fallen an diesem Sonntag erste bundesweite Corona-Schutzauflagen weg. Fürs Zugfahren mit der Deutschen Bahn werden keine 3G-Nachweise als Geimpfte, Genesene oder Getestete mehr benötigt, wie nun gesetzlich festgelegt wurde. Die Maskenpflicht im öffentlichen Nah- und Fernverkehr gilt aber weiter. Von Ländern und Kommunen kommt anhaltende Kritik am Vorgehen der Ampel-Koalition, künftig nur noch deutlich weniger flächendeckende Schutzregeln im Alltag zu ermöglichen. Das Nachbarland Österreich kehrt angesichts vieler Neuinfektionen zur Maskenpflicht in Innenräumen zurück.

Fahrgäste der Bahn können die Züge von Sonntag an wieder ohne 3G-Nachweise nutzen. Der Konzern setzt damit die neuen Vorgaben zum Infektionsschutz um, wie ein Sprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur sagte. In Fern- und Nahverkehrszügen gilt demnach aber weiter die Pflicht, FFP2-Masken oder medizinische Masken zu tragen. In der Bordgastronomie bleibt die 3G-Regel zudem bundesweit bestehen.

Update vom 19. März, 8.48 Uhr: Der Bonner Virologe Hendrik Streeck hat durch seine Expertise zum Coronavirus seit Beginn der Pandemie einen gewissen Bekanntheitsgrad in Deutschland erlangt. Er hat daher die Anonymität zu schätzen gelernt. „In Ruhe gelassen zu werden, hat Vorteile“, sagte er der Augsburger Allgemeinen (Samstag). Sein Leben habe sich nicht nur beruflich, sondern auch privat um 180 Grad gedreht.

Corona: Virologe Streeck hat mit Anfeindungen auf offener Straße zu kämpfen

Seit das Coronavirus Deutschland erreicht hat, ist der Virologe des Uniklinikums Bonn einer der gefragtesten Experten. Früh schon hatte er sich auf die Fährte des Virus gemacht, als er begann, im Kreis Heinsberg zu forschen, einem der ersten Corona-Hotspots der Republik. „Ich wurde auch schon mal auf der Straße angepöbelt - von Menschen aus dem Querdenkerspektrum“, sagte Streeck. Der positive Zuspruch sei aber im Vergleich viel größer. „Manchmal rufen Leute aus dem Auto heraus mir zu: ‚Kopf hoch, Herr Streeck, machen Sie weiter so‘, mir werden Blumen oder Bücher ins Büro geschickt.“

In den Sozialen Medien habe er sich daran gewöhnt, dass dort Beschimpfungen und Drohungen an der Tagesordnung seien. „Man muss sich aber bewusst machen, dass dies nur ein kleiner Prozentsatz der Bevölkerung ist. Zweimal erhielt ich Morddrohungen, da habe ich dann Bekanntschaft mit dem Staatsschutz gemacht.“

Corona in Deutschland: Inzidenz erreicht Höchststand - 221 neue Todesfälle

Update vom 19. März, 8.18 Uhr: Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz hat laut RKI einen neuen Höchstwert erreicht. Sie liegt am Samstag bei 1735,0. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1706,3 gelegen, vor einer Woche bei 1496,0 (Vormonat: 1350,4). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 260.239 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 237.086 Ansteckungen gewesen.

Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten, etwa von Gesundheitsämtern. So werden Kontakte oft nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 221 Todesfälle verzeichnet. 

Update vom 18. März, 17.31 Uhr: Wegen der anhaltenden Infektionsgefahr mit dem Coronavirus kann man sich noch bis zum 31. Mai bei leichten Atemwegsinfekten vom Hausarzt telefonisch krankschreiben lassen. Der Gemeinsame Bundesausschuss verlängerte die entsprechende Sonderregeln um weitere zwei Monate.

Für große Mehrheit der Deutschen kommen Corona-Lockerungen zu früh

Update vom 18. März, 16.36 Uhr: Rund zwei Drittel (64 Prozent) der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland halten die Corona-Lockerungen ab dem 20. März für verfrüht. Das geht aus einer am Freitag veröffentlichten Umfrage des Forsa-Instituts für das RTL/ntv-Trendbarometer hervor. Ein Drittel (34 Prozent) findet die Aufhebung der Maßnahmen den Angaben zufolge richtig.

Ungeachtet hoher Infektionszahlen hatten am Freitag Bundestag und Bundesrat ein geändertes Infektionsschutzgesetz mit dem Wegfall der meisten bundesweiten Corona-Schutzregeln beschlossen. Von den Bundesländern gab es heftige Kritik.

65 Prozent gaben bei der Umfrage an, dass die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske vorerst weitgehend bestehen bleiben sollte.

Eine große Mehrheit (74 Prozent) der Befragten reduziert der Umfrage zufolge weiterhin die sozialen Kontakte. 26 Prozent gaben laut Trendbarometer an, diesbezüglich nicht mehr so vorsichtig zu sein.

Nur neun Prozent glauben, dass die Pandemie mit dem Sommer 2022 beendet sein wird. Die große Mehrheit (87 Prozent) meint hingegen, dass es nach der vierten Corona-Welle eine weitere kommen wird.

Update vom 18. März, 13 Uhr: Virologe Streeck fordert mehr Eigenverantwortung - und mehr Freiheiten. Er gibt eine Einschätzung für den Sommer, den Herbst und den Winter.

Gesundheitsminister Lauterbach verteidigt neue Corona-Regeln

Update vom 18. März, 12.10 Uhr: Gesundheitsminister Karl Lauterbach hat die geplanten rechtlichen Neuregelungen in der Corona-Pandemie erneut verteidigt. Es handele sich um einen „schweren Kompromiss“, sagte der SPD-Politiker am Freitag im Bundestag bei der abschließenden Beratung über Änderungen des Infektionsschutzgesetzes, durch die viele Corona-Maßnahmen demnächst auslaufen werden.

„Das ist aber nicht der Kompromiss zwischen Team Freiheit und Team Vorsicht“, sagte Lauterbach. Man müsse die rechtliche Lage beachten. „Wir können nicht weiter das gesamte Land unter Schutz stellen, um eine kleine Gruppe von Impfunwilligen und denjenigen, die nicht bereit sind, die Maßnahmen mitzutragen, um diese zu schützen, die Balance wird geändert.“

Durch die Omikron-Variante sei eine flächendeckende Überlastung der Kliniken nicht mehr zu befürchten. Lauterbach wies darauf hin, dass in Gebieten, wo dies zu erwarten sei, die sogenannte Hotspot-Lösung mit schärferen Maßnahmen zum Einsatz kommen kann.

Das sei der richtige Kompromiss. Sollte sich die Lage ändern, sei man jederzeit bereit, das Infektionsschutzgesetz erneut anzupassen. Lauterbach mahnte, die Pandemie sei leider noch nicht vorbei und man brauche weitere Schutzmaßnahmen. „Wir sind nicht an dem Punkt, wo schon ein Freedom-Day kommen könnte.“

Corona in Deutschland: Bundesregierung plant offenbar Frist-Verlängerung für kostenlose Schnelltests

Update vom 18. März, 10.45 Uhr: Die Bundesregierung plant einem Bericht zufolge, die Frist für kostenlose Corona-Schnelltests zu verlängern. Zwischen dem Bundesgesundheitsministerium und dem Bundesfinanzministerium sei im Gespräch, die Finanzierung der sogenannten Bürgertests durch den Bund für mindestens vier weitere Wochen zu gewährleisten, berichtete das Portal Business Insider am Donnerstagabend.

Die aktuelle Corona-Testverordnung, in der auch die Finanzierung der Bürgertests durch den Bund geregelt ist, läuft am 31. März aus. Zuletzt hatte etwa Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) angekündigt, dass es ohne diese Finanzierung keine Bürgertests mehr geben könne.

Wie lange die Frist für die kostenlosen Schnelltests verlängert wird, hänge am Bundesfinanzministerium, berichtete Business Insider aus Kreisen des Gesundheitsministeriums. Im Finanzministerium gebe es Skepsis gegenüber einer allzu großen Verlängerung. Seit ihrer erstmaligen Einführung im vergangenen Frühjahr kosteten die Bürgertests den Staat dem Bericht zufolge bereits 10,7 Milliarden Euro.

RKI meldet Rekordwerte - Corona-Massenausbruch in JVA bestätigt

Ursprungsmeldung vom 18. März 2022: Berlin - Die Corona-Pandemie hat in Deutschland wieder deutlich an Fahrt aufgenommen. Auch am Freitag ist die Zahl der in Deutschland registrierten Neuinfektionen auf einen neuen Höchststand angestiegen. Auch die Inzidenz knackt einen neuen Rekordwert. In einem Gefängnis gibt es währenddessen einen Massenausbruch.

Corona: Robert Koch-Institut meldet fast 300.000 Neuinfektionen - Auch Inzidenz und Krankenhauseinweisungen steigen

Die Zahl der innerhalb von 24 Stunden registrierten Neuinfektionen ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts auf einen neuen Höchststand gestiegen. Die Gesundheitsämter meldeten demnach 297.845 Neuinfektionen in 24 Stunden. Vor einer Woche waren es 252.836 erfasste Neuinfektionen gewesen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI mit 1.706,3 an - das ist ebenfalls ein Höchststand. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1651,4 gelegen, vor einer Woche bei 1.439,0 (Vormonat: 1371,7).

Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 226 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 249 Todesfälle gewesen.

Währenddessen steigt auch die Zahl der Personen, die in einem Krankenhaus auf eine Behandlung angewiesen sind. Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Donnerstag mit 7,58 an (Mittwoch: 7,45). Darunter sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben.

Corona im Gefängnis: Mehr als 100 Fälle in JVA Oldenburg in Niedersachsen

Währenddessen bestätigt ein Sprecher des niedersächsischen Justizministeriums im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung einen Massenausbruch in der JVA Oldenburg. Mehr als 100 Gefangene und Beschäftigte seien positiv auf das Coronavirus getestet worden. Seit dem 9. März sei bei 98 Insassen und 18 Bediensteten eine Infektion per PCR-Test nachgewiesen worden.

Die Testung war nach einzelnen Fällen angeordnet worden. „Die Gefangenen haben ganz überwiegend einen leichtgradigen Krankheitsverlauf; einige gaben an, gar nichts zu merken“, hieß es aus dem Ministerium. Es gebe keinen Fall mit schweren Symptomen. Insgesamt seien 300 Menschen in der JVA Oldenburg inhaftiert.*Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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