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Wetter-Chaos und „Action in der Atmosphäre“: Experte mit Prognose - Kaltfront zieht über Deutschland

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Von: Franziska Schwarz

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Ein Fahrradfahrer fährt im Januar 2022 in Hamburg im dichten Schneeregen.
Steht Deutschland auch im Februar bevor: Schneeregen (Archivbild) © Jonas Walzberg/dpa

Wettermäßig ist Deutschland in den kommenden Tagen zweigeteilt. Das liegt an einer aus dem Norden kommenden Kaltfront.

Offenbach - Schon in Frühlingsstimmung? Im Norden Deutschlands bleibt es in den kommenden Tagen leider ungemütlich, sind sich Meteorologen einige. Heißt, starke Bewölkung mit gelegentlichem Regen oder Sprühregen.

Der Süden hingegen kann sich am Mittwoch (9. Februar) noch über heitere Abschnitte freuen, so der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit Sitz in Offenbach. Der Experte Georg Hasse von wetter.com (Konstanz) gibt eine ganz ähnliche Prognose. Örtlich könne es sogar „richtig sonnig“ werden.

Die Temperaturen fallen dabei für den Februar mild bis sehr mild aus bei Werten von 7 bis 14 Grad. Dazu weht schwacher, nach Norden hin mäßiger bis frischer Südwestwind. An der See kann es starke bis stürmische Böen, im Bergland sogar Sturmböen geben.

Deutschland-Wetter ab 10. Februar: „Action in der Atmosphäre“

Am Donnerstag (10. Februar) breitet sich vom Norden bis zur Mitte des Landes Niederschlag aus, im höheren Bergland kommt es zu Schnee. Die Höchstwerte erreichen 4 bis 9, im Süden und Osten 7 bis 11 Grad. Im Südosten können sogar 14 Grad erreicht werden.

„Und dann geht es turbulent weiter am Freitag“, erklärt Hasse im jüngsten Video zum 3-Tage-Wetter. Zumindest im Norden. Er erwartet an der Küste kräftige Schauer, teilweise mit Graupel. „Es sind intensive Wintergewitter denkbar“. Die Nordsee wird wieder „mächtig aufgeraut“ sein, prognostiziert der Meteorologe: „Es ist wieder Action in der Atmosphäre“.

Wetter-Prognose für den Samstag: „Wesentlich freundlicher“

Auch im Süden fällt dann laut DWD zeitweise Schneeregen und Schnee, der sich allmählich an die Alpen zurückzieht. Mit Höchsttemperaturen von 2 bis 8 Grad wird es etwas kühler, im höheren Bergland gibt es Dauerfrost.

Hasse warnt auch vor Glätte auf den Straßen, hat zum Abschluss aber auch eine gute Nachricht: „Hinter den Schauern reißt es wieder auf. Da kommt dann diese stahlblaue Polarluft auf uns zu.“ Vor allem am Samstag (12. Februar) soll das Wetter wieder „wesentlich“ freundlicher werden und sich der Schnee in den Alpen lange halten. (frs)

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