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Wetter: Regenband zieht über Deutschland - DWD spricht von Tornado-Verdacht

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Von: Kathrin Reikowski

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Fahrradfahrer Schneeschauer in Teilen von Hamburg
Graupel- und Schneeschauer in Teilen Deutschlands am Montag: Die Woche startet ungemütlich (Symbolbild) © picture alliance/ dpa-Bildfunk/ Jonas Walzberg

Wintereinbruch mit Schnee, Graupel und Polarluft: Zum Wochenstart bleibt es nasskalt in Deutschland. Der DWD prüft einen Tornadoverdacht. Die Aussichten im Überblick.

München - Nasskalt und grau startet das Wetter in Deutschland in die neue Woche, später kann es sogar mal weiß werden: Am Montag steht vielerorts ein Wintereinbruch an. Schnee, Graupelschauer und Polarluft kommen laut Wetter.de auf Deutschland zu. „Typischer könnte es für die aktuelle Jahreszeit gar nicht mehr laufen. Es ist der ewige Kampf zwischen der restlichen winterlichen Kaltluft und den sommerlichen Luftmassen, die nun nach Europa drängen“, meint Dominik Jung vonWetter.net.

Am frühen Vormittag bleibt es lautWetter.de nur über der Mitte Deutschlands kurz trocken. Den Süden erwartet Schnee „bis in die Täler“, neue Schauer ziehen vom Nordwesten auf, ein Regenband zieht durch Deutschland. Tagsüber ist es laut dpa meist wechselnd bewölkt, es drohen einzelne Graupelgewitter und starke Böen.

Wie wird das Wetter in Deutschland am Montag? Schnee, Graupel und Windböen am Montag

In den Mittelgebirgen sind genau wie in den Alpen Schneeschauer möglich. Die Höchstwerte liegen laut DWD bei 5 bis 9 Grad, in höchsten Lagen bei -1 Grad. Für die Alpenregion spricht der DWD eine Warnung der Stufe 2 vor Windböen mit Geschwindigkeiten bis 50 Stundenkilometern, in Schauernähe sogar bis 70 Stundenkilometer aus. Starke Böen kann es laut Wetter.de auch an der Nordsee geben. Von Norden her strömt die polare Meeresluft bis in den Schwarzwald.

Am Nachmittag sind dann häufig und verbreitet Schneeschauer oder Graupelgewitter unterwegs. Kurz weiß werden kann es dank der Schauer dann sogar mal im Flachland. Wo es sonnig wird, klettern die Temperaturen laut Wetter.de auch auf 5 bis 9 Grad.

Wetter in Deutschland: DWD vermutet Tornado in Gießen

In der Nacht zum Dienstag gibt es dann laut DWD verbreitet leichten Frost zwischen -2 und -4 Grad, im höheren Bergland bis -5 Grad. Gebietsweise droht geringe Glättegefahr durch überfrierende Nässe.

Die Temperaturen für Dienstag tagsüber im Einzelnen (Quelle: Wetter.de)

München3 Grad
Dresden3 Grad
Frankfurt2 Grad
Düsseldorf2 Grad
Berlin3 Grad
Hamburg2 Grad

Wann kommt der Frühling? Der Wintereinbruch dürfte laut Wetter.de spätestens am Donnerstag passé sein, dann können die Temperaturen auf bis zu 18 Grad steigen. Allerdings bleibt es noch unbeständig. Für Ostern lassen sich allerdings noch keine wirklich zuverlässigen Wetterprognosen machen.

War es eine Windhose oder sogar ein Tornado? In Annerod bei Gießen deckte am Sonntag heftiger Wind mehrere Dächer ab. Die Feuerwehr musste ausrücken, verletzt wurde glücklicherweise niemand. Der Deutsche Wetterdienst prüft, ob es sich um einen Tornado handelte. (dpa/kat)

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