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Fußbälle liegen in einem Tor.

Umfrage: Außer FC St. Pauli plant kein Verein Frauenquote

Im Gegensatz zum FC St. Pauli planen alle übrigen Vereine der 1. und 2. Fußball-Bundesliga laut einer Umfrage keine Frauenquote. Wie das Magazin „stern“ am Mittwoch mitteilte, ist dies das Ergebnis einer Befragung bei den Clubs aus den beiden höchsten deutschen Ligen. Die Gründe hierfür seien demnach ganz unterschiedlich. „Wir verzeichnen im administrativen Bereich einen Frauenanteil von 35 Prozent und leben damit Diversität ganz natürlich“, zitierte der „stern“ den Erstligisten RB Leipzig.

Hamburg/Berlin - Es seien schon „verhältnismäßig viele Frauen (...) in den Verein und ins Unternehmen gekommen, ohne dass dies auf eine Frauenquote zurückzuführen war“, heißt es der Mitteilung zufolge bei Borussia Mönchengladbach. Der Zweitliga-Zweite Jahn Regensburg ließ dazu mitteilen, dass man „eine geschlechterunabhängige Besetzung von Führungspositionen kraft Kompetenzen“ wolle.

Der Hamburger Zweitligist aus dem Stadtteil St. Pauli hatte Anfang September auf seiner Mitgliederversammlung durch eine entsprechende Satzungsänderung eine Frauenquote eingeführt. Demnach sollen Vereinsgremien wie das Präsidium, der Aufsichts- und Ehrenrat sowie der Wahlausschuss mindestens mit 30 Prozent Frauen besetzt sein.

Zuletzt hatte die Initiative „Fußball kann mehr“ für Aufmerksamkeit gesorgt. Darin fordern die Initiatorinnen um Nationaltorhüterin Almuth Schult unter anderem eine Quote für Fußballverbände von mindestens 30 Prozent Frauen in Führungspositionen. dpa

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