Akzent auf Asien

- Mit einem Stelldichein der Stars haben die 57. internationalen Filmfestspiele von Cannes begonnen. Trotz des trüben Wetters harrten tausende Schaulustige, Fotografen und Sicherheitskräfte vor dem Festivalpalast aus, um die Ankunft ihrer Stars mitzuerleben. Zur glanzvollen Eröffnung schritt Sofia Coppola am Arm von Quentin Tarantino, der die Jury leitet. Hand in Hand auf dem roten Teppich bestätigten die beiden ihre "love affair". Außerdem wurden Supermodel Laetitia Casta und Emmanuelle Bé´art gesichtet.

<P>Auch Frauenschwarm Brad Pitt, Cameron Diaz, Eddie Murphy und Melanie Griffith sind mittlerweile in Cannes oder einem der Edel-Hotels in den Nachbarorten an der Côte d'Azur eingetroffen. Das Publikum sah als ersten Film außer Konkurrenz "La Mala Educación" (Die schlechte Erziehung) von Pedro Almodóvar. Der Erfolgsregisseur beschreibt facettenreich und vielfach verschachtelt sexuellen Missbrauch in einem katholischen Internat und die Nachwirkungen.<BR><BR>Den cineastischen Wettstreit eröffnete der Japaner Hirokazu Kore-eda mit "Nobody knows". Im Rennen um die begehrte Goldene Palme sind in diesem Jahr 19 Filme, darunter die deutsch-österreichische Produktion "Die fetten Jahre sind vorbei" von Hans Weingartner. Aus Deutschland kommt außerdem der Kurzfilm "Der Schwimmer" von Klaus Hüttmann sowie "Marseille" von Angela Schanelec. Insgesamt liegt heuer in Cannes der Akzent mehr auf asiatischen Produktionen als zum Beispiel auf französischen.</P>

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Trailer zu „Why him?“: Nicht gesellschaftsfähig
München - John Hamburgs „Why him?“ variiert fantasielos das Duell Schwiegervater-Schwiegersohn.
Trailer zu „Why him?“: Nicht gesellschaftsfähig
„Hell or High Water“: Kein Land für arme Schlucker
München - „Hell or High Water“ ist ein höllisch unterhaltsames Katz-und-Maus-Spiel im modernen Wilden Westen.
„Hell or High Water“: Kein Land für arme Schlucker
„Bob, der Streuner“: Der Junkie hat einen Kater
München - Roger Spottiswoode verfilmte den Bestseller „Bob, der Streuner“ angenehm kitschfrei.
„Bob, der Streuner“: Der Junkie hat einen Kater
Kritik zum Kinofilm „La La Land“: Hinreißende Liebeserklärung
München - „La La Land“ ist eine gesungene und getanzte Liebeserklärung an das Leben, die Leidenschaft und Los Angeles.
Kritik zum Kinofilm „La La Land“: Hinreißende Liebeserklärung

Kommentare